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Wandern bei Málaga: Weite Panoramablicke vom Pico Jabalcuza

  • vonNicolas Hock
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Eine Wanderung von Alhaurín de la Torre bei Málaga zum Pico Jabalcuza ist nicht allzu lang und bietet schöne Aussichten. Die Tour kann ausgeweitet werden zum benachbarten Pico de las Palomas.

  • Eine Wanderung zum von Alhaurín de la Torre zum Pico Jabalcuza hat seinen Reiz.
  • Tour bietet gute Aussicht auf die Stadt Málaga.
  • Wanderung kann in weniger als drei Stunden bewältigt werden.

Alhaurín de la Torre - Wer von Málaga aus für eine Wanderung nicht allzu weit mit dem Auto fahren möchte, kann von dem nur rund 15 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt gelegenen Ort Alhaurín de la Torre aus den Pico Jabalcuza besteigen. Der Gipfel liegt zwar nur in etwa 600 Metern Höhe, doch in der knappen Wegbeschreibung auf der Website zu dem neuen Rundwanderweg durch die Provinz Málaga, dem „Gran Senda“, wird er von den Aussichtspunkten, die in nächster Nähe zur Stadt Málaga liegen, als einer der besten bezeichnet. Was auch nicht sonderlich verwundert, da er die erste größere Erhebung der sogenannten Sierra de Torremolinos westlich des flachen Tals des Río Guadalhorce ist.

Vom Pico Jabalcuza überblickt man einen Großteil der Stadt Málaga und die nordöstlich gelegenen Küstenorte.

Die Wanderung kann der Wanderer bei Belieben auch noch etwas ausweiten, indem er auf dem Rückweg noch auf den Pico de las Palomas läuft, einem mit einer kleinen Betonsäule markierten Gipfel, der rund 300 Meter südlich des Pico Jabalcuza liegt, und der aufgrund der etwa gleichen Höhe in vielen Wegbeschreibungen für Wanderer auch manchmal als dessen Zwillingsbruder bezeichnet wird. Die Wanderung zum Pico de Jabalcuza ist mit Rückweg rund sechs Kilometer lang und kann locker unter zweieinhalb Stunden bewältigt werden, wer den Pico de las Palomas auch noch mitnimmt, sollte eine halbe Stunde zusätzlich einkalkulieren.

Los geht es in der Urbanisation Los Manantiales in Alhaurín de la Torre

An einem sonnigen Tag im Januar geht es mit dem Auto zum Ausgangspunkt der Wanderung. Dieser ist im Norden der Urbanisation Los Manantiales genau dort, wo der Camino de las Viñas über das normalerweise trockene Flussbett des Arroyo Zambrano führt. Mit Hilfe von Anwohnern ist dieser Punkt schließlich gefunden und das Auto wird am Straßenrand geparkt. Neben dem trockenen Flussbett befindet sich ein Wegweiser, auf dem der Pico Jabalcuza auch schon ausgeschildert ist.

Der Pfeilrichtung folgend, geht es zuerst links des Flussbetts auf einem mit Kieselsteinen belegten Weg durch einen Olivenhain. Dieser wird bald von einem Pinienwald abgelöst, durch den mehr als die Hälfte der Strecke verläuft. Nach etwa fünfzehn Minuten überquert der Weg das trockene Flussbett und es ist zuerst gar nicht so klar, welche Richtung jetzt zu nehmen ist. Eine sportliche junge Frau, die den Berg hinab gerannt kommt, weist auf eine kleine Lichtung rechts des Flussbetts und bald ist auch wieder der Weg gefunden.

Mehrmals geht es über ein trockenes Flussbett

Dieser kreuzt auf dem Verlauf der Wanderung mehrere Male den trockenen Fluss. Nach einer großen Kurve geht es an einem großen Felsen mit kleinen Höhlen vorbei und irgendwann führt der Weg aus dem Wald heraus. Bei einem Blick zurück bietet sich eine schöne Aussicht auf Alhaurín de la Torre. Jetzt kommt noch ein kleines steiles Stück bergauf, und ein Bergpass ist erreicht, auf dem ein Wegweiser für verschiedene Routen steht. Nach links ist zwar nichts ausgeschildert, doch dank der kurzen Beschreibung aus dem Internet ist klar, dass diese Richtung zu nehmen ist.

Am Anfang führt der Weg durch einen Wald und setzt sich anschließend auf einem Hochplateau fort.

Auf einer kleinen Anhöhe gabelt sich der Weg. Nach rechts geht es laut der zur Wegbeschreibung gehörenden Skizze zum Pico de las Palomas, geradeaus zum Pico del Jabalcuza. Jetzt passiert man noch zwei kleinere Bergspitzen, bis schließlich der Pico de Jabalcuza erreicht ist, auf dem eine große Tafel steht, die erklärt, was man von hier aus sieht.

Bemerkenswerte Aussicht vom Gipfel des Pico Jabalcuza

Die Aussicht ist wirklich schön. Man überblickt einen Großteil der Stadt Málaga und ihrer Vororte, das Guadalhorce-Tal mit seinen Ortschaften, die Ausläufer der Sierra de las Nieves, den Naturpark Montes de Málaga und die Sierra Tejeda y Almijara mit dem in 2065 Metern Höhe liegenden Berg Maroma. Entlang der Küste kann man bis Torre del Mar schauen, die südwestlich von Málaga gelegenen Orte werden allerdings vom Pico de las Palomas verdeckt.

Nach einer kurzen Pause geht es genau dorthin, indem man einfach über Trampelpfade auf die Gipfelsäule zusteuert. Hier kann man zusätzlich zum bereits Gesehenen noch die Küstenstädte Torremolinos, Benalmádena und Fuengirola von oben anschauen, bevor der Rückweg über den einzigen größeren vom Gipfel hinunterführenden Pfad angetreten wird, der bald auf den Weg führt, den man von Alhaurín de la Torre aus hinaufgelaufen ist.

Weitere Informationen zur Wanderung gibt es unter <www.gransendademalaga.es>.

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