Die Seitenmarkisen schützen vor dem Wind, doch über den Anblick lässt sich streiten. Foto: Nicolas Hock

„Wie im Flüchtlingslager“

Málaga – nic. Kaum ein Tag vergeht, an dem die Anwohnervereinigung Asociación de Vecinos Centro Anti...

Málaga – nic. Kaum ein Tag vergeht, an dem die Anwohnervereinigung Asociación de Vecinos Centro Antiguo de Málaga nicht mehrere Fotos von Terrassen von Restaurants im Stadtzentrum mit zeltähnlichen Markisen auf Twitter veröffentlicht und diese an die Gaststättenvereinigung Mahos und die für die Nutzung des öffentlichen Raums zuständige Stadträtin Gemma del Corral (PP) weiterleitet. Denn die Anbringung von Seiten- und Frontalmarkisen ist seit dem 6. Juli durch die neue städtische Verordnung zur Nutzung des öffentlichen Raums ausdrücklich verboten worden, damit das Erscheinungsbild der historischen Altstadt nicht negativ beeinträchtigt wird. „Im Sommer hatten wir das Problem noch nicht, aber jetzt, wo es kälter geworden ist, baut ein Lokal nach dem anderen ein solches Zelt um seine Terrasse, damit es die Gäste warm haben“, sagt Alejandro Villén, der Sprecher der Anwohnervereinigung. Was den Anblick betrifft, fällt sein Urteil hart aus: „Das Stadtzentrum gleicht einem riesigen Flüchtlingslager. Mich wundert, dass in den Zelten überhaupt Leute sitzen und dort etwas essen.“

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