||18.08.2019, Italien, Lampredusa: Ein Besatzungsmitglied des spanischen Rettungsschiffes "Open Arms" von der Hilfsorganisation Proactiva Open Arms tröstet einen Migranten. Die dramatische Lage auf dem spanischen Rettungsschiff "Open Arms" ist nach zweieinhalb Wochen auf hoher See eskaliert. Verzweifelte Migranten sprangen am Sonntag ins Meer - offenbar um zu versuchen, die nahe gelegene italienische Insel Lampedusa schwimmend zu erreichen. Foto: Francisco Gentico/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++||

Die Wucht der Dana

Schlamm, überall Schlamm, dazu Autowracks, die surreal in der Landschaft liegen, Berge aufgequollene...

Schlamm, überall Schlamm, dazu Autowracks, die surreal in der Landschaft liegen, Berge aufgequollener Möbel in den Straßen, umgestürzte Bäume und Mauern. Gut eine Woche nach den Unwettern, die zwischen dem 10. und 15. September über den Südosten und Süden Spaniens sowie die Balearen hinwegfegten, sind viele der am stärksten betroffenen Orte weit von der Normalität entfernt. In einigen Gebieten ließ das Wetterphänomen Dana, auch Gota fría genannt, nach Angaben von Meteorologen innerhalb von nur 15 Stunden bis zu 600 Liter Regen pro Quadratmeter niederprasseln. Das entspricht ungefähr dem Jahresniederschlag in Berlin. Straßen verwandelten sich binnen kürzester Zeit in reißende Ströme – auch begünstigt durch eine skrupellose Baupolitik, die Trockenflüsse ignorierte und Infrastrukturen zur Hochwasserprävention vernachlässigte. Flüsse traten über die Ufer. Die Dana brachte außerdem Hagel und Erdrutsche mit sich..

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