Zwischen Misteln und Christrosen

Strohsterne, Schneespray oder Lametta – jeder hat beim Weihnachtsschmuck so seine Vorlieben. Wirft m...

Strohsterne, Schneespray oder Lametta – jeder hat beim Weihnachtsschmuck so seine Vorlieben. Wirft man in der Vorweihnachtszeit einen Blick in die Blumenläden, wird einem bewusst, dass sich typische weihnachtliche Pflanzen zu Rosen, Lilien und Strelitzien gesellen. So auch der Weihnachtsstern, den der Naturforscher Alexander von Humboldt von seiner Amerikareise erstmals nach Europa mitbrachte. 1836 verlieh der Historiker und Gärtner William Prescott der Pflanze den Namen Poinsettia, nach dem US-amerikanischen Botschafter in Mexiko, Joel Poinsett, der sie in seine Heimat nach Greenville (South Carolina) brachte. Die deutsche Auswandererfamilie Ecke etablierte die Poinsettie als „Weihnachtsblume“ in Kalifornien. Insbesondere als Zimmerpflanze ist der Weihnachtsstern seit ungefähr 1950 beliebt. In der Adventszeit kommt er in verschiedenen Wuchsformen wie Eintrieber, Mehrtrieber oder als Hochstämmchen in den Handel, wenn er Blüten angesetzt hat, umrandet von den gefärbten Hochblättern. Auch Christrosen sind typisch für die Weihnachtszeit. Je nach Witterung blühen sie schon an Weihnachten doch spätestens Anfang Januar setzen sie mit ihren weißen Blüten Farbtupfer in den Garten.

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