Meister der Geometrie und Kinetik: Seit 2008 sorgt Eusebio Semperes „Pirámide“ auf dem Rondel Plaza de la Isleta für optische Effekte. Fotos: Ángel García

1978: Und es wurde Licht

Mit Geschmeidigkeit wird Stahl ja eher nicht verbunden. Zu Unrecht, wie man im dritten Stock des Mus...

Mit Geschmeidigkeit wird Stahl ja eher nicht verbunden. Zu Unrecht, wie man im dritten Stock des Museums für Zeitgenössische Kunst (Maca) in der Altstadt von Alicante erkennt. Betritt man den Raum mit den geometrisch komplex geformten Metallgebilden, steht der Wärter auf, zieht einen Handschuh über – und tippt Figur für Figur an. Sie kommen in Bewegung, drehen sich, schwingen, und spiegeln ein Licht an die Wand, das scheinbar den Saal zerrt und dreht. Eusebio Sempere, der von Bewegung und Licht faszinierte Alicantiner, schuf die Werke. Dank der Spende seiner Sammlung entstand das Museum überhaupt. Vor 40 Jahren, am 30. September 1978, machte er das Geschenk für „alle Alicantiner“ offiziell. Eine besondere Schöpfung gab er ihnen quasi in die Hände. Die Figur „Como una estrella“ („Wie ein Stern“), an der heute, am Springbrunnen beim Bahnhof, die wichtigsten Arterien der Stadt zusammenfließen oder, je nach Sicht, entspringen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare