Auge in Auge mit Künstlern

Skulpturengarten Klein-Schreuder in L’Alfàs del Pi feiert 20-jähriges Bestehen – Ausstellung ab 7. April

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Der niederländische Bildhauer Jan Keijsers mit seiner Skulptur „130.000 Jahre“ aus Rojo-de-Alicante-Marmor. Fotos: Melanie Strauß

Melanie Strauß – L’Alfàs del Pi. 20 Jahre, zehn Künstler. So feiert die Stiftung Klein-Schreuder das 20-jährige Bestehen ihres Skulpturengartens in L’Alfàs del Pi. „Jeder Künstler steuert zwei Werke bei“, erklären Johanna Schreuder und ihr Mann Johannes Klein, die die vernachlässigte Orangenplantage im etwas versteckt liegenden Camí del Pinar 1996 kauften und drei Jahre später einen Skulpturengarten aus dem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück machten.
Die Rosensträucher, Palmen, Ficus und Zypressen sind seitdem grüne Kulisse für die Skulpturen zahlreicher Bildhauer aus der Region gewesen. Zum 20-Jährigen zeigen Alejandro Cremades, Hanna Gerlind Glauner, Antonio Imbernón, Jan Keijsers, Antonio Marí, Salvador Mollà, Monique Neyzen, Vicente Pérez Gonzálvez, Quico Torres und Georgie Poulariani von 7. April bis 30. Juni jeweils zwei ihrer Skulpturen.
Gegenseitige Inspiration
Quico Torres verpasst seiner an den stählernen Rohbau eines Hochhauses erinnernden Figur „Estructura“ mit salz- und wasserabweisendem Lack noch den letzten Schliff. Zur Installation der 20 Jubiläumsfiguren haben die Klein-Schreuders die Presse geladen. Die zweite Eisenskulptur des Benissaner Bildhauers heißt „Mujer contemplando“ (Betrachtende Frau), die im Gras liegende weibliche Silhouette scheint Torres bei seiner Lackierarbeit zu beobachten. „Sie steht für einen Moment der Stille, wie wir sie selten haben“, erklärt dieser.

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