Botschafter der Kinderrechte

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Traditionelle afrikanische Lieder, aber auch Musik aus Europa bringt der Kinderchor auf die Bühne. Foto: Voces por Benin

Anne Götzinger – Alicante. Fröhlich, hell und unbeschwert klingen die Stimmen des Kinderchors, der mit farbenfrohem Tanz die Bühne einnimmt und die Zuhörer mitreißt. Doch die Inhalte ihrer Lieder – manche auf den afrikanischen Sprachen Fon, Yoruba und Zulu, andere auf Französisch, Spanisch oder Englisch – haben einen ernsten Hintergrund. Die 23 Kinder des Chores Benin gBé (Voces por Benin/ Stimmen für Benin), singen für die Rechte der Kinder, für Frieden, Freiheit und eine bessere Zukunft für ihren Kontinent. Im Juli sind sie zu Gast in der Provinz Alicante.
Der Alltag in ihrer Heimat ist von Entbehrungen geprägt. Benin zählt zu einem der ärmsten Länder der Welt – und zu einem der meistvergessenen. Kinderarbeit ist an der Tagesordnung. „Damit verbunden gibt es das Problem des Kinderhandels, wir können hier durchaus von Sklaverei sprechen“, sagt Clara Arnal, Vorsitzende der Stiftung Juntos por la Vida, die das Projekt Voces por Benin vergangenes Jahr gestartet hat. „Und in den meisten Fällen sind es Mädchen, die darunter zu leiden haben.“

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