Ein Muss für Kunstfreunde

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Von außen traditionell, von innen modern: Das Russische Museum von Sant Petersburg in der ehemaligen Tabakfabrik in Málaga. Foto: Wiltrud Schwetje

Wiltrud Schwetje – Málaga. „Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will“, diesen weisen Satz hat der französische Poet Victor Hugo irgendwann im 19. Jahrhundert gesagt. Auch der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe hat seine Meinung zu Träumen in Worte gefasst. Der Satz „Träume keine kleinen Träume, denn sie haben keine Kraft“, stammt aus seiner Feder.
Beide Zitate scheint sich Francisco de la Torre zu Herzen genommen haben, als er vor knapp zwei Jahrzehnten Bürgermeister von Málaga wurde. Damals hatte der PP-Politiker einen großen Traum: Er wollte seinen Geburtsort in eine Kulturhauptstadt verwandeln und dem bis dahin eher auf Sonne und Meer ausgerichteten Tourismuskonzept einen qualitativen Schub verleihen, der auf internationalem Niveau Widerklang finden sollte. De la Torre wollte sich nicht damit begnügen, auf ein Zentrum für kontemporäre Kunst zu zählen, in dem zu dieser Zeit hauptsächlich avantgardistische Künstler aus anderen Teilen Spaniens ausgestellt wurden. Auch die Stiftung, die Werke des renommierten Künstlers Pablo Ruíz Picasso in dessen Geburtshaus an der Plaza de la Merced zeigte, reichte ihm nicht. Der Bürgermeister hatte eine Vision und diese setzte er um: In nur wenigen Jahren gelang es ihm, Málaga in eine Stadt der Museen zu verwandeln.

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