Emotionen im Steinbruch

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Projektion des Werks „Harlekin mit gefalteten Händen“ von Pablo Picasso in Les Baux-de-Provence. Foto: Sabine Glaubitz/dpa

Sabine Glaubitz, dpa – Paris. „La Celestina“ hat Pablo Picasso 1904 in Barcelona gemalt. Das Porträt einer Frau mit einem erblindeten Auge gehört eher zu den mittelgroßen Formaten des Spaniers. In den Carrières de Lumières, rund 70 Kilometer von Aix-en-Provence entfernt, blickt „La Celestina“ die Besucher aus einem über zehn Meter hohen Bild heraus an. Denn die Carrières de Lumières sind monumentale Steinbrüche am Fuß des Mittelalter-Dorfes Les Baux-de-Provence inmitten der Alpilles, einer Kalksteinkette zwischen Avignon und Arles.
„Picasso und die spanischen Meister“ heißt die Multimedia-Ausstellung. Auf die bis zu 16 Meter hohen Säulen und Wände werden die Meisterwerke von Picasso, Francisco de Goya, Santiago Rusiñol, Ignacio Zuloaga und Joaquín Sorolla projiziert. Zu den zahlreichen digitalisierten Hauptwerken Pablo Picassos zählen auch „Les Demoiselles d’Avignon“. Gezeigt werden Arbeiten aus allen Schaffensphasen.

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