Das Guggenheim in Bilbao hat vor 20 Jahren den Boom moderner Museumsbauten in allen Regionen Spaniens ausgelöst. Fotos: dpa

Es gibt viel zu sehen

Künstler werden geehrt, neue Museen eröffnet, Sammlungen präsentiert und königliche Gärten zugänglic...

Künstler werden geehrt, neue Museen eröffnet, Sammlungen präsentiert und königliche Gärten zugänglich gemacht. = Sevilla feiert den 400. Geburtstag des Barockmalers Bartolomé Esteban Murillo (1617-1682). Im Hospital de los Venerables ist noch bis zum 28. Februar eine große Ausstellung zu sehen, die Murillos vor allem religiöse Werke neben die des ebenfalls aus Sevilla stammenden Velázquez stellt. Murillo hat immer im Schatten des berühmten Landsmannes gestanden. = Zum 400. Geburtstag des Barockmalers Antonio del Castillo (1616-1668) richtet seine Heimatstadt Córdoba ihm seit September eine große Retrospektive seiner Werke aus. Bis 28. Februar können im Museum der Schönen Künste die religiösen Bilder bewundert werden und sein Einfluss auf Zeitgenossen und spätere Generationen. Der Maler war lange verkannt. = Das Año Azorín gedenkt des 50. Todestages des Schriftstellers und Politikers José Martínez Ruiz, bekannt als Azorín (1873-1967). Er stammt aus Monóvar in der Provinz Alicante und war später in Madrid ein wichtiger Vertreter der 98er Generation. Am 2. März 2017 sendet das Zweite Spanische Fernsehen einen Dokumentarfilm über sein Leben und Schaffen. = Die Fallas in Valencia sind von der Unesco 2016 zum Immateriellen Kulturgut erklärt worden. Am 19. März gehen die riesigen Pappmaché-Figuren in Flammen auf. Zuvor werden sie von Tausenden bestaunt. Handwerker arbeiten das ganze Jahr über an den zum Feuertod verurteilten Parodien auf Politiker oder phantasievollen grellen Gebilden.

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