Humboldt-Statue auf einem Mirador auf Teneriffa. Foto: Turismo de Tenerife

Humboldt in Spanien

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ms. Am 14. September feierte vor allem die Welt der Wissenschaft den 250. Geburtstag Alexander von Humboldts. Man ehrt den Naturforscher, der mit seinen Abenteuern, Erkenntnissen, seinem Genie und seiner Methodik bis in unsere Tage tragfähige Fundamente geschaffen hat. Humboldts ganzheitliches Weltbild, seine Lehre von der Systematik der Dinge als Teil eines großen Ganzen wird als visionär und auch für neue Forschergenerationen als beispielgebend verstanden. Das betrifft seine materielle Forschung, die unter anderem Darwin entscheidende Impulse für die Entwicklung seiner Lehre von der Entstehung der Arten, also der Evolutionstheorie, gegeben hat. Es betrifft aber auch seine Methoden, die Art der Vernetzung, – er schuf sich sozusagen eine Art analoges Inter-Netz –, mit der er nationale wie politische, auch rassische Grenzen überwand und so auch Vorurteile und wissenschaftlichen Kolonialismus. Dafür feiert man ihn noch heute in Lateinamerika besonders liebevoll. Die Wissenschaft in den Dienst der Menschheit zu stellen, ist, in Kürze, die Essenz seines Wirkens.

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