Kommt Franco vor Gericht?

Deutsch-spanischer Dokumentarfilm über eine argentinische Initiative gegen Verbrechen der Diktatur

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Julen und Elisa Kalzada berichten im Film von der jahrzehntelangen Suche nach ihrem Vater. Fotos: Dietmar Post/playloud.org

Alicante – ann. Das deutsch-spanische Filmemacher-Duo Dietmar Post und Lucía Palacios ist in „pädagogischer Mission“ in Spanien unterwegs. Sie bringen ihren Dokumentarfilm „Franco on Trial. The Spanish Nuremberg?“ („Franco vor Gericht“, 2016) sozusagen als Wanderkino bis in die entlegensten Dörfer des Landes. Auch in der Provinz Alicante wurde der Film bereits vorgestellt, der über eine argentinische Initiative berichtet, die die Menschenrechtsverbrechen der Franco-Diktatur vor Gericht bringen möchte. Die CBN sprach mit Dietmar Post.

Was reizte Sie daran, die Franco-Diktatur und ihre Opfer in einem Dokumentarfilm zu behandeln?
Wenn man Dokumentarfilmer ist, dann kommen die Geschichten eigentlich automatisch zu einem. Man sucht nicht immer unbedingt. Ich habe Spanisch studiert, war 1981 das erste Mal in Spanien, kurz nach dem Putschversuch von Tejero. Und das Thema hat mich eigentlich immer beschäftigt. Ich war erstaunt, als ich in den 80er Jahren in Madrid aufschlug, und die Jugendlichen in meinem Alter relativ wenig über ihre eigene Geschichte wussten.

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