Meister des Lichts

0
23
Joaquín Sorollas schemenhafte Fischer 1905 in Jávea. Foto: GVA

Clementine Kügler – Madrid. Der valencianische Maler Joaquín Sorolla (1863-1923) ist von März bis Juli mit einer großen Retrospektive in der National Gallery in London geehrt worden. Obwohl viele seiner großen Ölbilder dort ausgestellt wurden, tat das seinem Museum in Madrid keinen Abbruch. Sorolla hat so viele Bilder gemalt, da fällt es kaum auf, wenn das eine oder andere im Ausland weilt – oder in Sevilla, wo bis Ende September im Centro Unicaja Sorolla gezeigt wird, oder in Valencia, wo das Museo Pio V. bis Ende August dem Meister und seiner Zeit eine Schau widmet (siehe Kästen).
Aber zuerst zurück nach Madrid: Im noblen Wohn- und Geschäftsviertel Chamberí befindet sich inmitten eines andalusischen Gartens das Wohnhaus und Atelier des Künstlers, das dieser sich als Stadtvilla 1911 erbauen ließ. Das allein ist einen Besuch wert. Doch bis Ende September wird eine Sonderausstellung mit kleinen Formaten gezeigt, und die lohnt wirklich eine Reise. Allerdings sollte man gut zu Fuß sein, der Gast muss Treppen steigen können.

Mehr in der Printausgabe

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.