Antonio Gades und Laura del Sol als Traumpaar in Sauras „Carmen“. Der Film war auch in Deutschland ein riesiger Erfolg. Fotos: dpa

Multitalent und Sozialkritiker

An die Rente denkt Carlos Saura auch kurz vor seinem 85. Geburtstag noch lange nicht. Wenn der spani...

An die Rente denkt Carlos Saura auch kurz vor seinem 85. Geburtstag noch lange nicht. Wenn der spanische Filmregisseur am 4. Januar in seinem Haus im Dorf Collado Mediano rund 50 Kilometer nordwestlich von Madrid im Kreise der Familie die Kerzen auspustet, wird er wohl nur kurz von seinen vielen Plänen abgelenkt werden. Er wolle weitere Musikfilme unter anderem in Russland und Indien drehen, verriet Saura nämlich jüngst in einem Interview. Und da ist auch noch das ganz große Projekt, das nach vielen Jahren und äußerst schwieriger Finanzierungssuche in den nächsten Monaten wohl endgültig in Gang kommen wird: Ein Streifen über das Leben des spanischen Malers Pablo Picasso und dessen Antikriegsgemälde „Guernica“ mit Hollywoodstar Antonio Banderas in der Hauptrolle. Wer rastet, der rostet, lautet die Devise des Altmeisters: „Ich drehe Filme, um am Leben zu bleiben“, sagte Saura der Zeitung „El País“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare