Musik aus Leidenschaft

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Ist nicht nur für Musik zu begeistern, sondern interessiert sich auch für Literatur: Philip Spires. Foto: Ángel García

Lara Schäfer – L’Alfàs del Pi . „Zuhören, wirklich zuhören, nicht bloß hinhören. Es ist nichts, was um einen herum geschieht. Es geht um aktive Teilhabe. Ein Teil des Ganzen werden. Das Können, die Passion und die Visionen des Künstlers teilen. Das ist Leben – das ist Musik.“ Philip Spires, Präsident der Sociedad de Conciertos de Música Clásica de L’Alfàs del Pi (Gesellschaft für Konzerte klassischer Musik L’Alfàs del Pi), ist begeistert von Musik. Es wirkt, als würde er eine fremde Sprache gänzlich verstehen – die Sprache der Musik – deren Zugang anderen verwehrt bleibt. Er nimmt die Wirkung der Melodie auf, beschreibt gekonnt den Einsatz von Höhen und Tiefen in der Rhythmik.
Dabei weiß er selbst nicht genau, was ihn zur Musik gebracht hat. „In meiner Familie gibt es keinen musikalischen Hintergrund, ich bin einfach dort hineingestolpert.“ Im Musikraum seiner damaligen Schule im englischen Normanton gab es ein kleines Regalbrett mit Schallplatten, die sich die Schüler ausleihen konnten. „Anfangs war ich interessiert an den Jazzstücken, hörte immer die Jazzstunde im Radio. Es gab jedoch einige Platten mit klassischer Musik und ich fing an, mich diesem Genre zu widmen.“ Heute ist er immer noch ein leidenschaftlicher Sammler der klassischen Musik, hört viel den BBC-Sender Radio 3 und nimmt sich die Stücke auf. „In meiner virtuellen Bibliothek habe ich so in den letzten fünf Jahren 27.000 Stücke von über 3.700 Komponisten angesammelt. Ich achte darauf, dass ich nichts doppelt habe und stoße immer wieder auf Künstler, die ich nicht kenne. Da lässt sich die Bandbreite der Musiker messen.“

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