Fahr’ dann mal weg

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Norbert Paflos zieht das Wildcampen am Riu Sec den Camperstellplätzen vor. Foto: Ángel García/Camperstyle

El Campello – sk. Dutzende Camper bilden diese Schlange aus Wohnmobilen entlang des Weges an der Mündung des Riu Sec. Deutsche, Franzosen, Belgier, Engländer und Holländer – alle stehen frei. Auch Norbert Paflos und seine Frau parken in der Sonne. „El Campello ist attraktiv. Am Boulevard ist was los und die Stadt ist fantastisch,“ meint er. Dass wenige Kilometer nördlich und südlich Camperplätze ihre Dienste für Wohnmobile anbieten, ist ihm bekannt. Trotzdem hält er seit Jahren auf der dünnen Linie zwischen erlaubtem Parken und verbotenem Campen in freier Wildbahn.
Camping boomt in ganz Europa. Die Branche feiert in Deutschland das achte Rekordjahr in Folge und zweistellige Zuwachsraten. Die Plätze des valencianischen Campingverbands zählten 2017 acht Millionen Besucher, in diesem Jahr will ihr Vorsitzender Juan Delgado „zumindest in die Nähe“ der neun Millionen Übernachtungen kommen. Derweil sprießen in Orten wie Calp günstige Camperplätze für Wohnmobile regelrecht aus dem Boden.

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