Für eine sichere Zukunft

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„Fridays for Future“: In Alicante gehen junge Menschen wie Biologiestudentin Maria Sanchez auf die Straße. Foto: Louisa Heßling

Alicante – lh. Die Jugend demonstriert. Nicht nur in Alicante, sondern in über 120 Ländern der Welt versammelten sich am 15. März Jugendliche im Rahmen der Bewegung „Fridays for Future“. Sie fordern von Politik und Industrie, den Klimawandel zu bekämpfen, dieser bedrohe die Zukunft der Erde, unsere Zukunft und die unserer Nachkommen.
Die Bewegung begann damit, dass im August 2018 die schwedische Schülerin Greta Thunberg statt zum Unterricht zu erscheinen vor dem Parlament in Stockholm demonstrierte. Sie streikte trotz Schulpflicht. In Anbetracht des Klimawandels sehe sie keinen Sinn darin, zur Schule zu gehen. Seitdem streikt Thunberg jeden Freitag. Dem Aufruf über soziale Netzwerke, es ihr gleichzutun, folgen weltweit immer mehr Jugendliche. „Streik für das Klima“ war das Motto, unter dem ab 18 Uhr in Alicante demonstriert wurde.

Zum Handeln verpflichtet
Eine Stunde vor Beginn ist noch wenig los auf der Explanada. Luis Miguel Palao Gea sitzt auf dem Boden und bereitet Plakate vor. Diese tragen Aufschriften wie „Welche Zukunft haben wir, wenn wir nicht jetzt handeln?“ Palao demonstriert für die Zukunft seiner Generation. „Wir sind moralisch dazu verpflichtet, jetzt sofort zu handeln“, meint er.
Palao kritisiert, dass die Menschheit die Erde und die Tiere ausnutze – und erklärt, was es in seinen Augen zu tun gibt. Vor allem müsse man gegen die Luftverschmutzung kämpfen, die zum einen Transportmittel verursachten, zum andern das von Nutztieren ausgestoßene CO2. Man müsse also das Transportsystem ändern und den Konsum tierischer Produkte drastisch reduzieren.

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