Trocken geblieben

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Inma Gamón: „Dass unsere Schüler nun auch noch Valenciano lernen sollen, ist utopisch.“

Alicante – sw. Vor dem hohen Besuch aus Valencia in der Grundschule El Palmeral in Alicante schien sich etwas zusammenzubrauen. Gewitterwolken zogen am Freitagmittag aus dem Süden auf, und aus dem Norden kam der Naturgewalt politisches Gewicht entgegen: Ministerpräsident Ximo Puig (PSOE) und Bildungsminister Vicent Marzà (Compromís) eröffneten das Schuljahr.
Mit Gegenwind aus dem Süden hat Marzà seit Monaten zu kämpfen. Aufgrund seiner Politik, die Valenciano stärkt und die teilprivaten, meist katholischen Schulen benachteiligt, sehen Konservative in ihm längst den fanatischen Spanienhasser, der auf ein zweites Katalonien aus ist. Um die Kultur des Castellano zu verdrängen sei dem Minister jedes Mittel recht, meinen sie. Sogar die Einführung des Islamunterrichts (siehe Kasten).

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