Verspielte Pracht

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Reiche Kachelzierde im Sommerspeisesall von Lebrija.

Sevilla – ms. Es sind nicht nur die Touristen, die an dem Gebäude vorbei stürmen. „Viele Sevillaner sagen mir, dass sie zum ersten Mal von dem Palacio gehört hätten“, sagt die junge Kunsthistorikerin, die heute drei Niederländer und einen CSN-Redakteur durch den Palacio Lebrija führt. Seine Renaissance-Fassade, im typischen Goldgelb und Purpur Sevillas in der Calle Cuna, geht fast unter zwischen Mode- und Souvenirläden, Bars und Flamenco-Theatern der endlosen Altstadtgässchen.
Vielleicht ist es die Reizüberflutung, die Touristen überanstrengt oder sind es die 12 Euro Eintritt, die viele abschrecken, denn für das Geld kommt man bereits in die Kathedrale und das nahegelegene, prachtvolle Museum der Schönen Künste lädt sogar zum kostenlosen Besuch ein. Doch die Mudéjar-Palais Sevillas spiegeln Geschichte und Ästhetik der Stadt besonders lebensnah wider, auch weil viele noch bewohnt, zumindest aber benutzt sind.

www.palaciodelebrija.com, www.lasduenas.es, www.fundacionmedinaceli.org

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