Von Cádiz nach Pego

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Nur kurz wurden die jungen Fischadler den Pressevertretern gezeigt. Dann ging es wieder ab in die Kiste. Foto: Andrea Beckmann

Andrea Beckmann – Pego. Joan Sala ist zufrieden. „Sie fressen ordentlich und sind schon mächtig gewachsen“, antwortet der Denianer Ornithologe auf die Frage, wie sich die vier Fischadlerjungen entwickeln, die am 14. Juni an der Montanyeta Verda im Feuchtgebiet Marjal Pego-Oliva ausgewildert wurden.
Das Experiment der Wiedereingliederung in den Naturpark verlaufe bislang ohne Zwischenfälle. Noch seien die Greifvögel, drei Männchen und ein Weibchen, aber nicht flügge. „Sie sitzen noch in einem Nistkasten und werden erst in etwa zwei bis drei Wochen anfangen, erste Flugversuche zu unternehmen“, berichtet Sala. „Der Fisch, mit dem wir sie bis dahin versorgen, wird ihnen über eine Leitung zugeführt.“ Damit wolle man verhindern, dass sie Personen mit ihren Futtergebern assoziieren. „Sie würden sonst womöglich die Scheu vor Menschen verlieren und das könnte ihnen zum Verhängnis werden“, erklärt der Vogelkundler.

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