Frau knackt Lotto-Millionen und gesteht: „Ich weine nicht mehr so viel“
Für eine Hebamme wurde der Traum vom großen Lotto-Gewinn Wirklichkeit. Sie erklärt, warum sie ihren bisherigen Job dennoch nicht aufgab.
München – Nur wenigen Lottospielern ist der ganz große Gewinn vergönnt. Millionen Menschen spielen dennoch regelmäßig Lotto oder Toto. Ein Bayer gewann in diesem Jahr bereits 63 Millionen Euro. Eine Hebamme tat nach ihrem Lottogewinn aber etwas, das viele Spieler nicht verstehen dürften.
Hebamme räumt Lotto-Jackpot ab – und geht weiter arbeiten
Im Jahr 2014 gewann die Hebamme Ruth Breen eine Million Pfund im EuroMillions, was etwa 1,18 Millionen Euro entspricht. Auf national-lottery.co.uk erzählte sie, dass sie auch heute noch sehr zufrieden mit ihrem Beruf als Hebamme sei: „Meine Rolle als Hebamme aufzugeben, war für mich nie eine Option. Ich gehe noch immer gerne zur Arbeit und lerne neue Eltern kennen, bringe Babys auf die Welt und arbeite mit Familien.“

Ruth Breen berichtet, dass einige Aspekte ihrer Arbeit nun anders sind: „Eine ganze Menge hat sich geändert in den letzten zehn Jahren, und dann auch wieder nicht so viel.“ Besonders froh ist sie darüber, dass der Lotto-Gewinn ihr ermöglicht hat, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Durch die Teilzeitarbeit könne sie mehr Zeit mit ihrer Tochter verbringen: „Wir haben tolle Urlaube verbracht, aber wir haben versucht, auf dem Boden zu bleiben, und ich glaube, Arbeit hilft mir dabei.“
Hebamme erlaubt sich trotz Bescheidenheit einen Luxus in ihrem Leben
Auf die Frage, warum sie ihren Beruf nicht komplett aufgegeben habe, antwortete sie einfach: „Ich liebe meinen Job.“ Sie wolle weiterhin für Menschen da sein und ihrer Tochter als Vorbild fungieren. Besondere Ansprüche bei ihrer Arbeit stelle sie aufgrund ihres hohen Lottogewinns nicht: „Ich stelle mich nicht vor und sage: ‚Oh übrigens, ich habe vor zehn Jahren eine Million gewonnen‘“, sagte die Hebamme.
Von ihrem Lottogewinn kann sie noch immer gut leben. Zum Jubiläum ihres Glücks unterstützte sie ein Wohltätigkeitsprojekt in Wigan. Neben solchen Projekten gönnt sich die Hebamme auch hin und wieder etwas Besonderes: Schuhe von Designer Jimmy Choo. „Ich habe fast geweint, als ich sie in Selfridges bezahlt habe, weil ich nicht glauben konnte, dass ich das Geld dafür hatte. Das war etwas überwältigend. Die Sammlung ist jetzt etwas größer. Ich weine nicht mehr so viel“, berichtete Ruth Breen. Unterdessen hatte ein anderer Lottogewinner weniger Glück, er verpasste eine Frist – und ging letztendlich leer aus. (rd/dpa)