Feuerwehrleute im Einsatz an der Unfallstelle vor einem völlig zerstörten Auto.
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Totalschaden: Ein 22-Jähriger Feuerwehrmann kam von der Fahrbahn ab und wird von seinen eigenen Kameraden gerettet.

„Sehr belastend“

Schlimmer Autounfall in Hessen - Feuerwehrleute schockiert, als sie sehen, wer im Wagen eingeklemmt ist

Im hessischen Vogelsberg ereignete sich am Sonntagabend (26.7.) ein schwerer Autounfall. Die anrückenden Feuerwehrleute sind schockiert: Sie kennen den Insassen.

  • In Hessen erlitt ein 22-jähriger Mann einen schweren Autounfall.
  • Als die Feuerwehr anrückt, trauen die Einsatzkräfte ihren Augen nicht.
  • Bei der verunglückten Person handelt es sich um einen wohlbekannten Kameraden.

Vogelsberg - Autounfälle sind für die Feuerwehr keine Seltenheit. Ein solcher Einsatz gehört, so schlimm es auch ist, normalerweise zur Routine - was aber am Sonntagabend (26.7.) passierte, definitiv nicht. In der Nähe des mittelhessischen Mücke (Kreis Vogelsberg) kam am Sonntagabend ein Autofahrer von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Für die sofort ausrückenden Feuerwehrleute war es wohl der schwerste Einsatz ihres Lebens.

Der Fahrer des verunglückten Wagens wurde beim Unfall eingeklemmt und kam nicht aus eigener Kraft aus dem Auto. Als die Retter am Unfallort ankamen, um den 22-Jährigen Mann zu befreien, waren sie schockiert: Sie kannten den Mann. Es handelte sich dabei um einen Feuerwehr-Kollegen. Er war sogar Teil des selben Einsatzgruppe. Gemeindebrandinspektor Martin Schlosser bestätigte den tragischen Vorfall: „Ja, er war einer von uns.“

Nach schwerem Unfall: Feuerwehrmänner retten eigenen Kameraden

Mithilfe schweren Geräts konnten die Einsatzkräfte ihren Kameraden aus dem Autowrack schneiden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Marburg eingeliefert. Zu seinem Zustand wurde zunächst nichts bekannt. Erst waren der Feuerwehr fälschlicherweise drei eingeklemmte Personen gemeldet worden.

Der Unfallhergang war zunächst nicht vollständig geklärt. Vermutlich war der Fahrer nach einer Kurve gegen einen Bachdurchlauf geprallt. In der Folge hat sich das Auto überschlagen und prallte gegen einen Baum, teilte die Polizei mit. Das Auto wurde völlig zerstört. Erst gegen 1 Uhr nachts war der Einsatz beendet, den die Feuerwehrleute wohl besonders lange in Erinnerung behalten werden.

„Leider haben wir während des Einsatzes gesehen, dass es einer von uns war“, sagte Inspektor Schlosser dem Hessischen Rundfunk.. „Das ist schon sehr belastend gewesen.“ Auf Facebook wünschte die örtliche Feuerwehr dem verunglückten Kollegen „alles Gute und eine schnelle Genesung“. Vor einer Woche gab es auch in München einen schweren Unfall - eine Radlerin kam ums Leben. In Brandenburg wollte eine Frau nach einem Familienstreit flüchten - dann ging sie in ihrem E-Auto in Flammen auf. (epp)

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