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Stromverbrauch steigt im Home Office: Verbraucherzentrale Bayern gibt Tipps - So können Sie die Kosten senken

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Von: Helena Grillenberger

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Durch das Arbeiten im Home Office verbrauchen viele Haushalte seit Corona deutlich mehr Strom. Die Verbraucherzentrale Bayern gibt deshalb Tipps, wie man den eigenen Verbrauch senken kann.

München - Corona* hat den Arbeitsalltag verändert, viele Menschen arbeiten in den eigenen vier Wänden statt im Büro. Doch durch das Arbeiten im Home Office verbrauchen viele Haushalte zuhause deutlich mehr Strom. Durch die gleichzeitig steigenden Energiepreise schlägt das zum Teil deutlich auf den Geldbeutel. Die Verbraucherzentrale Bayern weist deshalb in einer Pressemitteilung darauf hin: Es lohnt sich, Stromfresser im Haushalt zu identifizieren.

Corona: Stromverbrauch steigt durch Home Office - Mehrkosten von bis zu einigen Hundert Euro pro Jahr

Denn: Durch den regelmäßigen Betrieb von Computer, Schreibtischlampe, Wasserkocher oder Kaffeemaschine steigt der Stromverbrauch um etwa fünf Prozent, schätzt die Energieberatung der Verbraucherzentralen. Und auch die häufigere Nutzung weiterer Elektro- und Haushaltsgeräte trage zu einer Steigerung bei.

Die konkreten Mehrkosten seien zwar von Fall zu Fall unterschiedlich, würden aber durchschnittlich auf 30 Cent bis einen Euro pro Tag beziffert. Wird dann noch der zusätzliche Bedarf an Heizenergie durch die Arbeit im Homeoffice mitgerechnet, entstehen Mehrkosten von bis zu einigen Hundert Euro pro Jahr, so die Verbraucherzentrale.

Stromverbrauch steigt im Home Office: Verbraucherzentrale Bayern gibt Tipps

Sie rät deshalb: Geräte, die gerade nicht benötigt werden, sollten komplett ausgeschaltet werden, denn selbst im Standby-Modus verbrauchen sie Strom. Durch das Reduzieren der Raumtemperatur könne man ebenfalls sparen. Denn jedes Grad weniger lasse den Heizenergieverbrauch um sechs Prozent sinken. Zwanzig Grad Zimmertemperatur seien gelten demnach als angenehm.

Außerdem trage eine verbesserte Wärmedämmung an der Gebäudehülle dazu bei, den Energieverbrauch erheblich zu reduzieren. Das Energiesparen hat einen doppelt positiven Effekt: Denn mit diesen Maßnahmen wird nicht nur der Geldbeutel entlastet, sondern zusätzlich auch das Klima geschont.

Einzelne Haushalte würden die höheren Preise zwar nicht durch die Energiesparmaßnahmen ausgleichen können, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern. Trotzdem sollten Verbraucher die Stromfresser in ihrem Haushalt identifizieren.

Viele Beschäftigte arbeiten zwar aktuell noch im Heimbüro. Aber die Homeoffice-Pflicht seitens der Unternehmen endet bald. Was bedeutet das konkret? Erfahren Sie hier, was bislang geplant ist. (hgr) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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