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Preisschock im Urlaub: Was in Italien, Spanien und Kroatien jetzt deutlich teurer ist

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Von: Nadja Zinsmeister

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Urlauber müssen diesen Sommer auch im Ausland mit höheren Preisen rechnen. Eine Übersicht.

München - Der Sommerurlaub 2022 sorgt in gleich mehreren Hinsichten für erschwerte Bedingungen: Zum einen steigen in vielen beliebten Urlaubszielen aktuell wieder die Corona-Zahlen, zum anderen wird aktuell vieles teurer, auch im Ausland. Urlauber sollten sich deshalb auf steigende Preise während ihres Urlaubs einstellen.

Preise in Urlaubsländern steigen: Tanken, Übernachten und Essen in Italien

Wie Auslandsreporter von ARD auf tagesschau.de berichten, steigen die Preise beispielsweise auch im beliebten Urlaubsziel Italien. Dort sei vor allem das Tanken trotz vorheriger Steuersenkung durch den Staat aktuell wieder teurer. Rund zwei Euro soll ein Liter Sprit in Italien kosten und dabei Preisschwankungen von bis zu 20 oder 30 Cent plus möglich sein.

Doch nicht nur das Tanken, sondern auch viele andere Bereiche, die Urlauber betreffen, sind von steigenden Preisen betroffen. So liege bei Hotels laut dem Verbraucherverband Codacons eine Preissteigerung von knapp fünfzehn Prozent vor. Urlauber sollten sich zudem auf deutlich höhere Preise für Verkehrsmittel und Restaurant-Besuche einstellen. Und wer am Strand eine Liege reservieren will, muss laut tagesschau.de ebenfalls tief in die Tasche greifen: So sollen an Wochenenden rund 30 Euro für einen Tag verlangt werden.

Eispreise
In Italien gibt es viele Stände und Cafés, die Eiscreme anbieten - allerdings zu einem höheren Preis als zuvor (Symbolbild). © Bernhard Krieger/dpa-tmn

Inflation in beliebten Urlaubszielen: Spanien und Portugal

Besonders mit Preiserhöhungen sei auch bei einem Urlaub in Spanien oder Portugal zu rechnen. Die Inflation mit rund acht Prozent sei in beiden Ländern demnach besonders in den Supermärkten zu spüren, aber auch beim Essengehen. Besonders in Spanien steigt der Tourismus aktuell extrem an, was zusätzlich zur Inflation die Preise im Land nach oben schnellen lässt. Je touristischer das Gebiet, desto mehr Extra-Kosten können daher beispielsweise in der Gastronomie anfallen.

Auch hinsichtlich Hotels und Co. sind die Preise mit einer fünfzehnprozentigen Steigerung genauso wie in Italien gestiegen. Touristen sollten bei ihrer Urlaubsplanung dabei besonders bevorstehende Festlichkeiten oder wichtige Termine in Spanien oder Portugal im Auge behalten. Denn laut des Auslandsreporter Reinhard Spiegelhauer werden Übernachtungen im Juli wegen des Stiertreibens in Pamplona bis zu fünfmal so teuer wie sonst. Wer verreisen, aber nicht so viel Geld ausgeben will, hat in anderen Ländern die Chance auf einen günstigeren Urlaub.

Sprit kostet sowohl in Spanien wie auch in Portugal aktuell um die 2.20 Euro. In Spanien profitieren Einheimische und Touristen aber von einem Rabatt. So werden pro Liter 20 Cent von der Rechnung beim Tanken abgezogen. In Portugal gibt es zwar auch eine Regelung, diese bringt jedoch nur einen Vorteil für Einheimische und nicht für Touristen.

Sommerurlaub 2022 in Europa: Auch in Kroatien wird der Urlaub teurer

Wer gehofft hat, dass vielleicht das beliebte Urlaubsziel Kroatien von den extremen Preisanstiegen verschont bleibt, wird leider auch hier enttäuscht. So müsse eine vierköpfige Familie an der Adriaküste beim Mittagessen mit umgerechnet rund 100 Euro rechnen - je nach Touristenregion sogar noch mehr.

Einen positiven Aspekt gebe es in Kroatien aber dennoch: So liegen die Spritpreise bei Tankstellen, die nicht an der Autobahn liegen, wegen der Regierung bei 1.70 für den Liter Diesel und 1.80 für den Liter Benzin. Wer seinen Urlaub im Ausland verbringen möchte, sollte außerdem die aktuellen Corona-Regelungen in den Urlaubsländern im Auge behalten. (nz)

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