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Er wollte in den Bergen wandern: Ein Wissenschaftler (39) aus Ulm war seit Juni vermisst. Eine Spur führte nach Bayern.

Drohnen mit entscheidender Entdeckung

39-jähriger Wissenschaftler seit Juni vermisst: Nun gibt es traurige Gewissheit - Freundin mit emotionalen Worten

Seit dem 23. Juni wurde ein 39-jähriger Mann aus Ulm vermisst. Er machte sich zuvor auf den Weg zum Wandern - nun gibt es traurige Gewissheit.

  • Ein 39-Jähriger aus Ulm wurde seit Dienstag (23. Juni) vermisst.
  • Er wollte in den Bergen wandern gehen.
  • Nun gibt es traurige Gewissheit, der Mann wurde tot aufgefunden.

Update vom 12. August: Im Fall des vermissten Wissenschaftlers aus Ulm gibt es traurige Gewissheit: Der 39-Jährige ist tot. Er wurde am Mittwoch (29. Juli) gefunden und geborgen. Wie seine Lebensgefährtin, die über GoFundMe Spenden für die Suche sammelte, auf der Seite schrieb, hatte eine befreundete Gruppe mit Drohnen am Tag zuvor nach ihm gesucht. Sie konnten dabei „eine höchst verdächtige Struktur in einem Gumpen im Ilfental ausmachen“ und benachrichtigten die Polizei.

Die Beamten der Alpin-Polizei konnten aufgrund der Wetter-Lage aber erst am Mittwoch fliegen, sie seilten eine Bergungstruppe mit dem Helikopter ab. „Am selben Tag noch konnte ich die Leiche anhand eines vertrauten Armbands identifizieren“, schreibt seine Lebensgefährtin weiter. Es war furchtbar ihren Freund so zu sehen, aber sie sei froh, „dass wir nun Gewissheit über Felipe‘s Schicksal haben“. Sie sei überzeugt, dass er ohne den Einsatz der Drohnenpiloten nie gefunden worden wäre „und ich bin euch so dankbar, dass zumindest dieses Schicksal seinen Eltern und mir erspart wurde“, schreibt sie weiter. Es werde eine Trauerzeremonie geplant, um sich von dem 39-Jährigen zu verabschieden. Laut Bildzeitung hinterlässt er einen vierjährigen Sohn, seine Freundin erwartet in wenigen Monaten das zweite Kind.

Update vom 8. Juli: Noch immer läuft die Fahndung der Polizei nach dem vermissten Physiker der Uni Ulm. Der 39-Jährige war zum Wandern aufgebrochen und wird seit dem 23. Juni vermisst. (Siehe Erstmeldung vom 1. Juli)

Dr. Felipe Caycedo Soler vermisst: Physiker der Uni Ulm wollte in den Bergen wandern

Update vom 3. Juli: Dr. Felipe Caycedo Soler (39) ist Physiker an der Uni in Ulm, er hat eine Frau, die im fünften Monat schwanger ist, und einen Sohn (4). Am 23. Juni setzte der passionierte Bergwanderer sich in den Zug nach Oberstdorf, um zu einer Drei-Tages-Tour zum Prinz-Luitpold-Haus (1846 Meter) bei Bad Hindelang aufzubrechen. Am ersten Tag wollte er zur Hermann-von-Barth-Hütte (2129 Meter) gehen, um dort zu übernachten. Andere Bergfreunden sahen ihn an der Dieters­bachalpe (1325 Meter) Mittagessen. 

„Sie unterhielten sich noch darüber, dass die Zehn-Stunden-Wanderung, die er sich für den Tag vorgenommen hatte, schon ambitioniert war“, so Solers Lebensgefährtin zur tz. An der Heinrich-von-Barth-Hütte kam der gebürtige Kolumbianer, der seit neun Jahren in Ulm lebt, nie an. Suchaktionen nach Soler blieben bislang ohne Erfolg. Seine Frau wirkt am Telefon gefasst. Sie setzt alles in Bewegung, um ihren Mann zu finden. Am Freitag versammelte sie acht Freunde, die am Wochenende vom Tiroler Lechtal aus nach Soler suchen. Wer ihn gesehen hat, wendet sich bitte an die Polizei.

Er wollte in den Bergen wandern: Wissenschaftler (39) aus Ulm vermisst - Spur führt nach Bayern

Erstmeldung vom 1. Juli 2020:

Ulm/Bad Hindelang - Seit Dienstag (23. Juni) wird der 39 Jahre alte Dr. Felipe C.-S. aus Ulm vermisst. Er machte sich zum Wandern auf den Weg in die Berge. Bekannte und Polizei befürchten nun, dass dem Mann etwas passiert sein könnte oder er sich in einer hilflosen Lage befindet. Das teilte die Polizei Ulm mit.

Er wollte zum Wandern ins Lechtal und ins Allgäu: 39-Jähriger aus Ulm vermisst

Der 39-Jährige wollte zur Herrmann-von-Barth-Hütte im Lechtal und weiter zum Prinz-Luitpold-Haus bei Bad Hindelang im Allgäu wandern. Schon bei der ersten Hütte kam er nicht an, auch bei der zweiten in Bayern nicht. Seitdem hat er sich nicht mehr gemeldet, auch die Suche war bisher nicht erfolgreich. Wie die Polizei Schwaben Süd/West mitteilte, war auch ein Hubschrauber im Einsatz.

Mann (39) aus Ulm nach Wanderung in den Bergen vermisst: Er wird wie folgt beschrieben

Der Vermisste wird wie folgt beschrieben:

  • circa 1,70 Meter groß
  • schlanke Statur
  • schwarzbraune, lockige Haare
  • leicht dunkler Teint
  • vermutlich trägt er Laufschuhe und Sportkleidung
  • wahrscheinlich hat er einen großen Wanderrucksack bei sich

Es wird gebeten, Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten unter der Telefonnummer 08322/ 96040 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu geben. Laut Bild handelt es sich bei dem Mann um einen Wissenschaftler der Uni Ulm.

In Österreich wird ein 40-Jähriger aus Bayern vermisst. Das Fahrrad des Mannes wurde mittlerweile gefunden, die Polizei sucht nach dem Vermissten.

39-Jähriger aus Ulm vermisst: Die Meldung der Polizei im Wortlaut

„Seit dem 23.06.2020 wird der 39 Jahre alte Dr. Felipe C.-S. aus Ulm vermisst, der sich in die Berge zum Wandern abgemeldet hatte. Bekannte und Polizei befürchten nun, dass dem Mann etwas zugestoßen sein könnte oder er sich in einer hilflosen Lage befindet.

Der Vermisste wollte zur Hermann-von-Barth-Hütte im Lechtal und weiter zum Prinz-Luitpold-Haus bei Bad Hindelang im Allgäu wandern. Schon bei der ersten Hütte kam er nicht an, auch nicht bei der zweiten Statuion. Seither hat er sich nicht mehr gemeldet. Alle Ermittlungen der Polizei führten bislang nicht zu dem Vermissten.“

Es ist ein Vermisstenfall, der Fragen aufwirft: Seit 2017 wird ein 17-Jähriger aus Bibart in Mittelfranken vermisst. Der Schüler war schon einmal verschwunden.*

Für eine besondere Aufnahme verließ ein Wiesseer den Wanderweg entlang der Rottacher Wasserfälle - wenig später stürzte er in eine Felsspalte.*

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