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Beim Großen Dallmayr-Preis 2024 setzen die Promis auf Sieg

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Nicola Gerstmeier wettet Bayerisches Zuchtrennen mit dem Großen Dallmayr-Preis auf der Galopprennbahn in München-Riem am 28.07.2024, API_Dallmayr_Preis_Galopprennbahn00000058.jpg
Vorsichtiger Wett-Einsatz: Nicola Gerstmeier (Verlobte vom Ex-Mercedes-Statthalter Karl Dersch) setzte neun Euro. © API (c) Michael Tinnefeld

Schnelle Pferde, schöne Frauen und viel Mut bei den Pferdewetten: Beim Großen Dallmayr-Preis 2024, einem Jahreshighlight im Münchener Rennkalender, schmissen sich viele Münchner in Schale und setzten auf Sieg. Und einige Promis präsentierten ihre neue Liebe.

Glück in der Liebe und Glück im Spiel schließen sich nicht aus, davon ist Nicola Gerstmeier (58) überzeugt. Dennoch setzt die Verlobte von Ex-Mercedes-Statthalter Karl Dersch (89) zwei Wochen vor der Hochzeit lieber nur kleine Summen. Aber häufig auf das richtige Pferd. „Zufall“, gesteht Gerstmeier am Sonntag beim „Großen Dallmayr-Preis“ auf der Galopprennbahn in München-Daglfing. „Ich setze einfach auf die Pferde, deren Namen schön klingen.“

Gastgeberin Marianne Wille (Dallmayr) lacht und erzählt: „Das ist keine schlechte Methode. Als mich mein Mann vor 53 Jahren zum ersten Mal mit auf die Rennbahn nahm, machte ich es ebenso – und gewann. Heute, wo ich viel Ahnung habe, liege ich beim Wetten dagegen oft daneben!“ Schon seit 1977 sponsert Dallmayr das Bayerische Zuchtrennen, und ist damit der längste Sponsor eines Sportereignisses in Deutschland überhaupt. Obwohl es am Vormittag regnet, strömen die Zuschauer in Massen zur Rennbahn: Viele der Herren halten sich auch an die „Royal Enclosure“-Kleiderordnung beim Pferderennen im britischen Ascot – und tragen schwarzen Frack mit Zylinder.

Die Damen wählen meist blumige Kleider – schnappen sich statt eines ausgefallenen Hutes aber lieber einen Regenschirm.

Tochter Julia Dengler, Marianne Wille, Tochter Ellen Ruthrof Bayerisches Zuchtrennen mit dem Großen Dallmayr-Preis auf der Galopprennbahn in München-Riem, API_Dallmayr_Preis_Galopprennbahn00000024.jpg
Gastgeberin Marianne Wille und ihre Töchter Julia (li.)& Ellen. © API (c) Michael Tinnefeld

Mit der Sonne, die sich ab Mittag blicken lässt, strahlt Angelika Gröger um die Wette. Die Witwe des früheren O2-Chefs Dr. Rudolf Gröger, der in Herbst 2015 überraschend gestorben war, zeigt ihren neuen Lebensgefährten: Er heißt Berthold Michels und ist ebenfalls verwitwet. „Ich habe meinen Rudolf ja mit 19 Jahren kennengelernt, und er hat mir schon früh gesagt, dass ich nicht alleine bleiben sollte, sollte er sterben“, erzählt sie. „Wenn man seinen Partner liebt, dann wünscht man ihm alles Gute bis zum Lebensende.“ Raphaela Maier (38), Witwe des Iberl-Bühnen-Gründers Georg Maier († 79), schwelgt in Erinnerungen, während sie mit Tochter Marie wettet. Das System des Mutter-Tochter-Gespanns: „Marie, die bald sechs Jahre alt wird und schon als Neugeborene hier mit mir und ihrem Papa war, sucht die Pferde aus.“

Bertold Michels und Angelika Gröger Bayerisches Zuchtrennen mit dem Großen Dallmayr-Preis auf der Galopprennbahn in München-Riem am 28.07.2024 Agency People Image (c) Michael Tinnefeld, API_Dallmayr_Preis_Galopprennbahn00000005.jpg
Angelika Gröger zeigt zum ersten Mal ihre neue Liebe Berthold Michels. © API (c) Michael Tinnefeld

Während auf Sieg zu setzen ganz einfach ist, sind Kombinationswetten höchst komplex – alleine den Wettschein auszufüllen, ist kompliziert, aber noch schwieriger ist es, dann auch zu verstehen, auf welches Pferd man dann mit welchem Betrag setzt und wie die jeweiligen Gewinnquoten sind. „Ich gebe zu, dass ich auch schon beim Tischnachbarn einfach den Wettschein abgeschrieben habe“, gesteht EU-Beauftragte Stephanie Jacobs und lacht. Und Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel, Vizepräsidentin beim Münchener Rennverein (MRV), lässt das Wetten gleich sein: „Ich hatte schon als Kind nie Glück und habe noch nicht einmal einen Trost-Wimpel gewonnen.“

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