Das richtige Konto

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Mit der richtigen Bankkarte sollte das kostenlose Abheben von Bargeld im Ausland kein Problem mehr sein. Foto: Ángel García

mit. Für die Familie Hansen vom Bodensee hat der Urlaub begonnen. Die Reise geht nach Spanien. Strand und Meer sollen es sein, denn Vater Thomas und Mutter Maria lieben die Wärme. Den Kindern bleibt nichts anderes übrig als mitzuziehen. „Ich bin mir sicher, dass es unseren Kleinen sehr gefallen wird. Dafür sorgen wir schon“, sagt Thomas Hansen. Er hat sich fest vorgenommen, nicht sparsam zu sein. Aus diesem Grund hat die Familie vor ihrem Urlaubsantritt bereits eine bestimmte Summe Bargeld bei ihrer Bank abgehoben.
„Es wäre natürlich gut, wenn wir mit unserem Budget während des zweiwöchigen Urlaubs auch über die Runden kommen würden“, meint Thomas Hansen. „Falls es aber nicht reichen sollte, müssen wir am Automaten noch etwas Geld ziehen. Denn aus Sicherheitsgründen bevorzugen wir die Bezahlung mit Bargeld anstatt jene mit Kreditkarte.“

Hohe Gebühren
Egal ob man sich am Bankautomaten Geld zieht oder mit der Kreditkarte bezahlt: In der Regel entstehen zusätzliche Kosten. Die Banken erklären diese Kosten mit einem erhöhten Verwaltungsaufwand, besonders dann, wenn Fremdwährungen umgerechnet werden müssen. Die Gebühren, die die eigenen Banken verlangen, sind entweder ein Pauschalbetrag in Höhe von fünf Euro pro Abhebung oder ein prozentualer Anteil (ein bis drei Prozent) des abgehobenen Betrags. Dazu können noch weitere Kosten durch zum Beispiel den Automatenbetreiber oder die ausländische Bank kommen, die zirka drei bis vier Prozent der abgehobenen Summe beträgt.
Das musste auch Manfred Holtorf erkennen. Der 65-Jährige lebt seit fünf Jahren in Torrox und hat sich aufgrund der hohen Abhebekosten schnell ein spanisches Konto angelegt. „Als ich 2013 in Torrox mit meiner deutschen Bankkarte Geld vom spanischen Automaten abheben wollte, hat mich der Schlag getroffen“, erzählt Manfred Holtorf. „Bei 100 Euro, die ich mir gezogen habe, wurden fast fünf Euro Bearbeitungsgebühren draufgeschlagen. Das fand ich eine Frechheit. Damit ich nicht weiter Geld an die Banken verschenke, habe ich beschlossen, mir recht zügig ein spanisches Bankkonto ohne Kontoführungsgebühren anzulegen.“ Holtorf beantragte daraufhin ein Konto bei der Sabadell-Bank. Seitdem kann er Geld ohne Bearbeitungsgebühren abheben – allerdings nur bei Automaten der Banco Sabadell. „Da es hier in Spanien genügend Automaten dieser Bank gibt, habe ich kein Problem mehr, in meiner neuen Heimat an Bargeld zu kommen. Allerdings halte ich es für wichtig, zu erwähnen, dass man ein Konto bei der Sabadell, bei dem man keine Kontoführungsgebühren zahlen muss, nur dann bekommt, wenn ein monatlicher Geldeingang von mindestens 700 Euro vorhanden ist. Ich bin mit diesem Konto auf alle Fälle zufrieden und kann es unbedingt weiterempfehlen. Alles funktioniert prima und der Service ist sehr gut.“
Den kompletten Artikel von Michael Trampert kann man in der aktuellen CSN-Ausgabe nachschlagen.

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