Große Veränderungen

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Vor allem großen datensammelnden Konzernen soll mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung Einhalt geboten werden. Fotos: Michael Trampert/CBN-Archiv

Málaga – mt. Am 25. Mai ist die neue, sogenannte Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Dabei handelt es sich um eine Vorschrift, die regeln soll, wie mit personenbezogenen Daten umgegangen werden darf. Sie soll vor allem die Rechte der Verbraucher stärken und Unternehmen in die Pflicht nehmen. Die DSGVO ersetzt damit die aus dem Jahr 1995 stammende Richtlinie 95/46/EG, die bis zum 25. Mai gültig war und die Basis der neuen Datenschutz-Grundverordnung bildet.
Seit dem Stichtag gilt das neue Regelwerk ausnahmslos für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union – ohne Übergangs- und Schonfrist. Zwar soll es länderspezifische Anpassungen geben, jedoch dürfen die EU-Länder die DSGVO durch nationale Regelungen nicht abschwächen oder verstärken. Das Regelwerk macht auch keine Unterschiede zwischen öffentlichen und nicht-öffentlichen Stellen sowie zwischen Unternehmen und Privatpersonen. Jeder, der in der EU personenbezogene Daten verarbeitet, hat sich ab dem 25. Mai an die Datenschutz-Grundverordnung zu halten.

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