Heißes Adiós für den Winter

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Foto: Ángel García

València – sk/ann. Die Fallas sind valencianisches Lebensgefühl pur: Es lärmt, posaunt, stinkt, kracht, bebt, lacht und brennt vom 15. bis 19. März in allen Vierteln der Landeshauptstadt. Die oft komischen, bisweilen hämischen Fallas locken Jahr für Jahr über eine Million Besucher in die Stadt am Turia. 2017 präsentierte sich das Fest zum ersten Mal als Unesco-Weltkulturerbe. Doch leicht erschließt sich das Fest der 40 glockenhell beleuchteten Viertel auswärtigen Gästen nicht.
Da wachsen ab dem Tag der Plantà am Donnerstag, 15. März, rund 770 große und kleine satirische Figuren in den Himmel, mokieren sich über Missstände und gehen am Josefstag, in der Nacht vom 19. auf den 20. März, in Flammen auf. Und mit ihnen der Spott, das Pulver und die Anstrengung monatelanger Arbeit. Für die Falleros bedeutet dies auch den Beginn eines neuen Zyklus. Eine Katharsis, die sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge erleben.

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