Mit allen Tricks

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Für Touristen gibt es auf der Straße viel zu sehen. Die Wertsachen geraten da schnell in Vergessenheit – ein Paradies für Taschendiebe. Fotos: Ángel García

Alicante – ms. Das belebte Treiben auf dem Rastro, der abendliche Spaziergang auf der Flaniermeile oder der Flamenco-Gitarrist an der Straßenecke, das freut das Urlauberherz – und die Taschendiebe. Jede Art von Ablenkung ist ihnen recht. Da man glaubt, die Tricks zu kennen, ist man einen Moment unaufmerksam – und plötzlich ist die Geldbörse weg.
„Das kann einem ganz schön den Urlaub verderben“, sagt Alicantes deutsche Honorarkonsulin Dorothea von Drahosch Sannemann. Ihre Mitarbeiterinnen im Büro in der Avenida Maisonnave stellen täglich sogenannte Reiseausweise als Passersatz aus, weil deutschen Touristen oder Residenten die Geldbörse geklaut wurde und sie ohne Pass per Flugzeug nicht nach Deutschland zurückkommen. „Wir erheben keine Statistik, aber wir haben festgestellt, dass Taschendiebstähle in den vergangenen Jahren häufiger geworden sind“, erklärt von Drahosch.
Oft geschehe es, wenn die Urlauber gerade erst angekommen sind: „Am Flughafen, bei der Abholung des Mietwagens, wenn man gerade mit dem Gepäckeinladen beschäftigt ist“, erklärt sie. Aber auch Wochenmärkte seien nach wie vor beliebte „Arbeitsplätze“ für die Diebe und auch aus Autos würden immer wieder Handtaschen entwendet.

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2 KOMMENTARE

  1. Uns hatte man vor 2 Jahren zwischen Barcelona und Valencia an einer Tankstelle abgelenkt und die Tasche meiner Frau vom Rücksitz geklaut. Ich hatte mir die Autonummer gemerkt und wir verfolgten die Diebe, konnten sie stellen und anschließend der Polizei die Daten unserer Auto-Cam überlassen. Es waren alle Gesichter zu erkennen und sie waren auch Polizei bekannt. Unser Gesamtverlust lag bei mehr als 1.000 €, weil sich außer 300 € Bargeld noch sämtliche Schlüssel, Papiere etc. in der Tasche befanden. Dazu der Zeitverlust bei der Polizei von 6 Stunden. Das einzige, was wir erreichten waren nach einem Jahr 400 € Geldbuse zusätzlich, weil wir bei der Verfolgung zu schnell fuhren! In den ca. 30 Minuten versuchte ich vergeblich per Notruf eine Dienststelle zu erreichen – es war Mittagszeit.

  2. Vor allem am Flughafen muss man sich die Frage stellen, wo ist da die Polizei.? Es sind immer wieder die Banden von Rumänen, die fur die Polizisten relativ einfach auszumachen wären.

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