Neue Preise am Postschalter

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Madrid – ms. Wer in diesem Jahr schon auf dem Postamt war, wird es gemerkt haben: Die spanische Post Correos hat mit Beginn des Jahres erneut ihre Preise erhöht. Rund elf Prozent mehr kostet die Standardmarke für Briefe bis 20 Gramm innerhalb Spaniens: statt bisher 0,45 nun 50 Cent. Es ist die stärkste Tariferhöhung der vergangenen Jahre. 2015 war die Standardbriefmarke um gut zehn Prozent, 2016 um sieben Prozent teurer geworden. Auch internationale Sendungen werden teurer – allerdings langt Correos nicht in allen Kategorien hin.
Bei Standardpostkarten und -briefen ins europäische Ausland – eingeschlossen ist darin nun auch Grönland – hat sich nur der Tarif bis 20 Gramm erhöht: um 10 Cent auf 1,25 Euro. Schwerere Karten und Umschläge innerhalb Europas kosten das Gleiche wie im vergangenen Jahr.
Im Paketdienst kommen zu den bisherigen Zonen A (Europäische Union), B (andere europäische Länder, nördlicher Maghreb und Teile der Türkei), C (Amerika), D (Asien, Mittlerer Osten und Ozeanien) die Spezifizierungen B2 und D2. Unter B2 fallen Algerien, Russland, Bosnien-Herzegowina, Island, Weißrussland, Mazedonien, Serbien, Tunesien, andere Teile der Türkei und die Ukraine. D2 umfasst Australien und Neuseeland. In beiden neuen Kategorien werden neben dem zu zahlenden Grundpreis pauschal 5 Euro pro zusätzlichem Kilo berechnet. Das ist in D2 eine Ersparnis, in der B2-Zone teurer als die restlichen Tarife.
Wenn es schnell gehen muss, gibt es ab sofort die neuen Paketoptionen Paq48 und Paq72, mit denen innerhalb von zwei beziehungsweise drei Tagen bis zu 15 Kilogramm innerhalb Spaniens beziehungsweise bis nach Melilla, Ceuta, auf die Balearen, Portugal und Andorra verschickt werden können.

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1 KOMMENTAR

  1. Hallo liebe Spanier,
    bei uns wird die Post auch jedes Jahr teurer, aber dafür verschwinden die meisten Briefkästen…
    Liebe Grüße aus dem Allgäu
    Wolfgang Meyer

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