Mehrere Menschen stehen in einer Warteschlange vor einem Corona-Testzentrum.
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Wer nicht geimpft oder genesen ist, braucht für Spanien-Reisen weiterhin einen Corona-Test.

PCR, Antigen- oder Antikörpertests

Coronavirus-Tests für Reisen nach Spanien: PCR-Tests länger gültig

  • Judith Finsterbusch
    VonJudith Finsterbusch
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Spanien erkennt sowohl PCR- als auch Antigen-Tests von Reisenden an. Aktuell gelten aber weder Deutschland noch Österreich oder die Schweiz als Corona-Risikogebiete. Deshalb ist momentan kein Nachweis nötig.

Update, 13. Juli: Ab dem morgigen Mittwoch, 14. Juli, dürfen PCR-Tests für die Einreise in Spanien bis zu 72 Stunden alt sein. Bisher musste der Abstrich spätestens vor 48 Stunden entnommen worden sein. Für Antigen-Tests gilt die 48-Stunden-Frist. Aktuell brauchen weder Reisende aus Deutschland noch aus Österreich oder der Schweiz für die Einreise nach Spanien einen negativen Test. Auch ein Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung ist momentan nicht notwendig, da keines der drei Länder derzeit in Spanien zu den Corona-Risikogebieten zählt.

Corona-Tests für Reisen: Spanien lockert Einreisebestimmungen

Update, 6. Juni: Ab 7. Juni lockert Spanien seine Einreisebestimmungen. Geimpfte und Genesene brauchen dann keinen negativen Corona-Test mehr. Wer weder geimpft ist noch eine Covid-19-Erkrankung überstanden hat, benötigt weiterhin einen Test für die Einreise nach Spanien. Allerdings erkennt Spanien jetzt neben LAMP, TMA- und PCR-Tests auch Antigen-Tests an.

Update, 3. Juni: Die Auflagen für Spanien-Reisen sowie für die Rückkehr nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz haben sich zum Juni geändert. Es gibt gelockerte Reise-Regeln für Geimpfte und Genesene, die unter bestimmten Voraussetzungen keinen Corona-Test mehr benötigen.

Corona-Tests für Spanien-Reisen: Neue Verordnung in Deutschland

Update, 12. Mai: Das Bundesgesundheitsministerium hat am 12. Mai eine neue Corona-Einreiseverordnung erlassen. Demnach besteht weiterhin eine generelle Testpflicht für alle Fluggäste, die in Deutschland einreisen - unabhängig davon, ob sie aus einem Risikogebiet kommen oder nicht. Jedoch können laut Gesundheitsministerium „Impf- und Genesenennachweise einen negativen Testnachweis ersetzen“. Das Testergebnis muss vor dem Abflug vorgelegt werden. Damit macht die Bundesregierung die Hoffnungen einiger Urlauber an der Costa Blanca zunichte, die darauf setzten, aufgrund der niedrigen Coronavirus-Fallzahlen in der Region Valencia nach dem 12. Mai keinen Test mehr für den Rückflug machen zu müssen. Gleichzeitig kommt Berlin aber Touristen entgegen, die bereits geimpft sind. Generell braucht man für den Spanienurlaub einen Test, muss aber in Spanien nicht in Quarantäne. Diese ist nur für Reisende erforderlich, die aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten einreisen.

Corona-Tests für Spanien-Reisen: PCR-Test auch für Einreise aus Frankreich

Update, 29. März: Spanien verlangt ab Dienstag, 30. März, von allen Einreisenden aus Frankreich auch dann einen negativen Corona-Test, wenn die Einreise über Land erfolgt. Ausnahmen gelten lediglich für Kinder unter sechs Jahren, Angestellte im Transportwesen, Grenzbewohner und Berufspendler. Ausnahmen für Reisende, die nur durch Frankreich durchgefahren sind, werden in der offiziellen Mitteilung des Außenministeriums nicht erwähnt. Verlangt wird ein PCR- oder der „kleine Bruder“ des PCR, ein TMA-Test, der bei der Einreise in Spanien maximal 72 Stunden alt sein darf. Das Testergebnis muss auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch vorliegen, Schnelltests aus Apotheken oder Supermärkten reichen nicht aus. Auf dem Testergebnis müssen Vor- und Nachname des Reisenden, Personalausweisnummer, Datum der Probenentnahme und Daten des Ärztezentrums, in dem der Test durchgeführt wurde, vermerkt sein. Zur Erinnerung: Auch für die Einreise in Frankreich ist ein negativer PCR-Test nötig.

Update, 25. März: Einen negativen Corona-Test brauchen in Deutschland künftig auch wieder Einreisende aus Nicht-Risikogebieten wie Mallorca oder der Costa Blanca. Das hat die Bundesregierung nach dem Ansturm auf Oster-Reisen nach Mallorca beschlossen. Die Testpflicht gilt ab Dienstag, 30. März, der Test darf maximal 48 Stunden alt sein, anerkannt werden PCR-, TMA- und LAMP-Tests sowie Antigen-Tests, die die Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation erfüllen.

Corona-Tests für Spanien-Reisen: Mallorca und Valencia keine Risikogebiete mehr

Update, 12. März: Wegen stark sinkender Corona-Infektionszahlen hebt die Bundesregierung Deutschland die Reisebeschränkungen für Mallorca und für Valencia auf. Die Balearen und einige Festlandsregionen gelten nicht mehr als Risikogebiete, wie das Robert Koch-Institut mitteilt. Damit verbunden ist auch die Aufhebung der Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Das bedeutet: Wer aus diesen spanischen Regionen nach Deutschland reist, muss in Deutschland keine Quarantäne mehr einhalten, auch die Testpflicht entfällt. Auf dem Festland sind die Küstenregionen Valencia und Murcia mit beliebten Urlaubszielen wie Benidorm, Calpe, Jávea und Dénia ab Sonntag, 14. März, „risikofrei“, außerdem im Landesinneren die ExtremaduraLa Rioja und Kastilien-La Mancha. Im Gegensatz zu den Balearen hat die spanische Regierung die Festlands-Regionen abgeriegelt – der Reiseverkehr zwischen diesen Regionen ist nicht möglich.

Update, 11. März: Die Schweiz führt Spanien ab dem heutigen Donnerstag, 11. März, nicht mehr als Corona-Risikogebiet. Wer sich in Spanien aufgehalten hat und in die Schweiz reist, muss dort keine Quarantäne mehr antreten. Die Testpflicht wiederum entfällt nur für Reisende, die über Land in die Schweiz reisen. Wer fliegt, braucht weiterhin einen negativen Corona-Test. Diesen verlangt die Schweiz von allen Fluggästen unabhängig vom Abflugort.

Corona-Test für Spanien-Reise: Oster-Urlaub auf Mallorca?

Update, 9. März: Ob und wie ein Spanien-Urlaub über Ostern möglich sein wird, steht aktuell in der Diskussion. Grundsätzlich können Touristen aus dem Ausland weiterhin einreisen, vorausgesetzt, sie können einen negativen Corona-Test vorweisen. Tui plant angesichts der niedrigen Inzidenz, schon über die Osterferien wieder Urlaub auf Mallorca anzubieten. Doch die einzelnen spanischen Regionen bleiben voraussichtlich auch während der Karwoche abgeriegelt.

Erstmeldung, 2. März: Madrid/Berlin – Sowohl Deutschland als auch Spanien fordern von Einreisenden aus Risikogebieten einen negativen Corona-Test. Doch längst ist das PCR-Verfahren nicht mehr die einzige Möglichkeit, sich gegen Sars-CoV-2 testen zu lassen. Zumal die Probenentnahme für den Test nur wenige Tage vor Abreise erfolgt sein darf und das Ergebnis eines PCR-Tests oft länger auf sich warten lässt. Welche Tests erkennen also Spanien und Deutschland an? Und was gilt für Österreich und die Schweiz?

Corona-Test für Reise nach Spanien: Zunächst nur PCR-Test gültig

Reisen sind derzeit grundsätzlich möglich, auch wenn Reisen nach Spanien weiterhin kompliziert bleibt. Spanien verlangt von Einreisenden auf dem Landweg keinen negativen Corona-Test, der Nachweis ist lediglich bei Reisen mit dem Flugzeug oder Schiff verpflichtend. Testen lassen müssen sich seit 23. November alle Reisenden, die aus einem Risikogebiet kommen. Deutschland und Österreich – ausgenommen Vorarlberg – sind aktuell auf Spaniens Liste der EU-Staaten mit erhöhtem Corona-Risiko vom 1. März zu finden. Auch die Schweiz zählt als Risikogebiet, Einreisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz müssen also einen negativen Corona-Test vorlegen können, zum Beispiel einen PCR-Test.

Testen müssen sich grundsätzlich alle Flug- beziehungsweise Schiffsreisenden aus Risikogebieten ab einem Alter von sechs Jahren. Das Testergebnis wird auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch anerkannt. Bei Einführung der Testpflicht für Reisen nach Spanien im November war zunächst ein PCR-Test Pflicht, bei dem die Probenentnahme zum Zeitpunkt der Ankunft nicht länger als 72 Stunden her sein durfte. Etliche Reisende protestierten, dass das Testergebnis oft nicht im geforderten Zeitraum vorliegt. Die spanische Regierung lockerte schließlich die Anforderung an den Corona-Test.

Corona-Test für Reisen nach Spanien: Diese Corona-Tests sind außer PCR anerkannt

Mittlerweile erkennt Spanien auch andere Testverfahren als die PCR-Methode an. Aber: Zugrunde liegen muss ein molekulares Testverfahren, dessen „Zuverlässigkeit ähnlich der eines PCR-Tests ist“, heißt es auf der offiziellen spanischen Informationsseite für Reisende, Spain Travel Health. Somit können bei einer Reise nach Spanien auch das negative Ergebnis eines TMA- oder RT-LAMP-Tests vorgelegt werden.

Das negative Testergebnis muss für die Reise nach Spanien auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch vorliegen, gültig ist das Zertifikat sowohl in Papier- als auch in elektronischer Form. Neben dem negativen Ergebnis des Corona-Tests müssen außerdem folgende Angaben darauf vermerkt sein:

  • Vor- und Nachname des Reisenden
  • Personalausweis- oder Reisepassnummer
  • Datum, an dem der Corona-Test durchgeführt wurde
  • Kontakt- und Identifikationsdaten der Praxis, in dem der Test durchgeführt wurde
  • Das angewandte Testverfahren

Neben dem negativen Corona-Test verlangt Spanien für die Einreise aus Risikogebieten außerdem eine vorherige Registrierung auf dem Reise-Portal https://www.spth.gob.es/. Am Flughafen in Spanien werden stichprobenartig Gesundheitskontrollen durchgeführt, dazu zählt Fiebermessen. Kommt dabei der Verdacht auf, dass der Reisende an Covid-19 erkrankt sein könnte, wird gegebenenfalls ein weiterer Corona-Test angeordnet. Die Liste der Risikogebiete aktualisiert die spanische Regierung alle 14 Tage. Wann Reisen nach Spanien wieder uneingeschränkt möglich sein werden, ist derzeit noch unklar.

Corona-Test für Reise von Spanien nach Deutschland: Auch nach Landung PCR-Test möglich

Deutschland verlangt von Einreisenden aus Risikogebieten ab sieben Jahren einen negativen Corona-Test. Dabei unterscheidet die Bundesregierung zwischen Reisenden, die sich binnen der letzten zehn Tage vor der Reise in einem reinen Risikogebiet aufgehalten haben, und solchen, die in einem Hochinzidenzgebiet waren beziehungsweise in einem Gebiet mit gefährlichen Virus-Varianten. Spanien zählt aktuell zu den Risikogebieten, nicht mehr zu den Hochinzidenzgebieten. Die Liste der Risiko- und Hochinzidenzgebiete aktualisiert das Robert Koch Institut regelmäßig.

Reisende aus Hochinzidenzgebieten müssen bereits im Moment der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen können. Flugreisende müssen diesen negativen Test schon beim Boarding vor Abflug vorzeigen können beziehungsweise bei Autoreisen an der Grenze. Wer aus einem reinen Risikogebiet wie Spanien kommt, muss spätestens 48 Stunden nach der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen können.

Reise von Spanien nach Deutschland: Nicht nur PCR-Test wird anerkannt

Die Probenentnahme für den Test darf frühestens 48 Stunden vor Antritt der Reise von Spanien nach Deutschland erfolgt sein. Das negative Testergebnis muss auf Papier oder elektronisch auf Deutsch, Englisch oder Französisch vorliegen. Auch Deutschland erkennt Tests von Reisenden an, die auf den Verfahren PCR, LAMP und TMA beruhen. Auch ein Antigen-Test ist ausreichend, Antikörper-Tests dagegen erkennt Deutschland nicht an. Antigen-Schnelltests werden nur anerkannt, wenn sie die von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen.

Zusätzlich müssen sich Einreisende aus Risikogebieten wie Spanien vorab auf www.einreiseanmeldung.de registrieren und nach der Reise in Deutschland eine zehntägige Quarantäne antreten. Diese kann frühestens am fünften Tag durch einen erneuten negativen Corona-Test, zum Beispiel einen PCR-Test, abgebrochen werden. Ausnahmen von der Quarantäne gelten in Deutschland unter anderem für Berufspendler und bei Besuchen von Verwandten oder Lebenspartnern, die weniger als 72 Stunden dauern.

Reise von Spanien nach Österreich und in die Schweiz: Regeln für Corona-Tests

Auch Österreich verlangt von Einreisenden aus Risikogebieten wie Spanien einen negativen Corona-Test, die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise erfolgt sein. Wer bei der Einreise kein negatives Testergebnis vorweisen kann, muss binnen 24 Stunden ab Einreise einen Test in Österreich durchführen lassen. Gültig sind molekularbiologische Tests auf Sars-CoV-2 (zum Beispiel PCR) oder Antigen-Tests, der Nachweis muss auf Deutsch oder Englisch vorliegen. Für Kinder unter elf Jahren entfällt die Testpflicht.

Ein Antigen-Test auf Corona wird nicht überall anerkannt. Spanien fordert von Reisenden einen PCR-, TMA- oder LAMP-Test.

Die Schweiz verlangt von Einreisenden aus Risikogebieten wie Spanien ebenfalls einen negativen Corona-Test. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter zwölf Jahren. Das Testergebnis muss schon im Moment der Einreise vorliegen, am Flughafen kontrollieren die Fluggesellschaften beim Boarding, bei der Einreise auf dem Landweg wird stichprobenartig an der Grenze nach dem negativen Corona-Test gefragt.

Grundsätzlich erkennt die Schweiz ausschließlich PCR-Tests an. Die Probenentnahme muss vor weniger als 72 Stunden vor der Einreise erfolgt sein. Wer mit dem Flugzeug in die Schweiz reist und das Testergebnis nicht rechtzeitig vorlegen kann, darf beim Boarding auch einen immunologischen Schnelltest (Antikörper-Test) vorlegen, der höchstens 24 Stunden vorher durchgeführt wurde. Spätestens in der Schweiz muss das PCR-Testergebnis aber vorliegen. Reisende, die bis dahin noch kein Ergebnis haben, müssen sich umgehend in der Schweiz einem PCR-Test unterziehen.

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