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Spanien ist kein Hochrisikogebiet mehr: Das gilt jetzt für Reisen von und nach Deutschland

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Von: Judith Finsterbusch

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Reisende mit Koffern laufen in einem spanischen Flughafen durch eine Tür.
Reisen wird wieder etwas einfacher: Spanien ist kein Hochrisikogebiet mehr. © Clara Margais/dpa

Das Robert Koch Institut hat Spanien von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Damit fallen Anmelde- und Quarantänepflicht bei Reisen weg.

Berlin/Madrid - Das Reisen zwischen Deutschland und Spanien wird wieder ein bisschen einfacher. Nachdem die Corona-Inzidenz in Spanien seit einigen Wochen rasch sinkt, hat auch das Robert Koch Institut reagiert: Spanien steht seit Sonntag, 20. Februar, nicht mehr auf der Liste der Hochrisikogebiete. Damit fällt für Reisende bei der Rückkehr nach Deutschland die Anmelde- und Quarantänepflicht weg.

Spanien ist kein Hochrisikogebiet mehr: Was vorher galt und was jetzt gilt

Seit Weihnachten war Spanien in Deutschland als Corona-Hochrisikogebiet ausgewiesen. Wer sich in einem Hochrisikogebiet aufgehalten hat, muss vor der Rückkehr nach Deutschland ein Online-Formular ausfüllen. Außerdem herrscht nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet Quarantäne-Pflicht für Ungeimpfte und nicht Genesene. Wer geimpft oder genesen ist, muss sich nicht isolieren, sofern der entsprechende Nachweis vorab an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt wurde.

Da Spanien nun nicht mehr als Hochrisikogebiet gilt, entfallen sowohl Anmelde- als auch Quarantänepflicht bei der Rückkehr nach Deutschland. Eine Corona-Auflage gilt aber weiterhin: Alle Reisenden ab sechs Jahren brauchen einen Nachweis über die vollständige Impfung, Genesung oder einen negativen Test. Als vollständig geimpft gilt, wer zwei Dosen bekommen hat - das gilt mittlerweile auch für Personen, die zunächst mit dem Einfach-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden. Die aktuellen Reise-Regeln von Deutschland nach Spanien* hat auch heidelberg24.de* noch einmal zusammengefasst.

Ausnahmen gelten, wenn die Impfung auf eine Genesung erfolgte oder andersherum, dann reicht eine Impfdosis in Verbindung mit dem positiven Testergebnis aus. Grundsätzlich ist eine Booster-Impfung noch nicht Voraussetzung für den vollständigen Impfschutz, seit 1. Februar ist in der EU die Zweifach-Impfung aber nur noch neun Monate beziehungsweise 270 Tage gültig, danach ist die dritte Dosis erforderlich. Für Genesene gilt, dass der positive PCR-Test mindestens 28 Tage und maximal 90 Tage zurückliegen muss. Negative Tests dürfen maximal 48 Stunden alt sein, das gilt sowohl für PCR- als auch für Antigen-Tests. Selbsttests werden für Reisen zwischen Spanien und Deutschland nicht anerkannt.

Reisen von Deutschland nach Spanien: Diese Corona-Auflagen gelten

Wer andersherum von Deutschland nach Spanien fliegt oder auf dem Seeweg einreist, muss sich weiterhin vorab online über das SpTH-Einreiseformular anmelden. Das gilt auch für Kinder. Nach dem Ausfüllen bekommen Reisende einen QR-Code zugeschickt, der nach der Landung am spanischen Flughafen beziehungsweise Hafen vorgezeigt werden muss. Zusätzlich zum QR-Code herrscht auch in Spanien die 3G-Regel für Reisende, da Deutschland hier weiterhin zu den Risikogebieten zählt. Das bedeutet, dass alle Reisenden ab zwölf Jahren einen Nachweis über Impfung, Genesung oder negativen Corona-Test brauchen. Der Nachweis kann direkt auf dem SpTH-Formular hochgeladen werden. PCR-Tests sind 72 Stunden gültig, Antigen-Tests nur noch 24 Stunden. Genesenen-Zertifikate erkennt Spanien ab dem elften Tag nach dem positiven PCR-Test an, bis maximal 180 Tage danach. *costanachrichten.com und heidelberg24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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