Urlaub 2021

Spanien bleibt einfaches Corona-Risikogebiet - Das gilt derzeit für Urlauber

  • Judith Finsterbusch
    VonJudith Finsterbusch
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Spanien bleibt trotz weiterhin steigender Zahlen einfaches Corona-Risikogebiet. Das gilt derzeit für Touristen.

Update, 16. Juli: Spanien bleibt einfaches Risikogebiet, das Robert Koch Institut (RKI) hat soeben seine Liste aktualisiert. Trotz weiterhin steigender Corona-Zahlen in Spanien hat das RKI entschieden, das ganze Land oder einzelne Gebiete nicht als Hochinzidenzgebiet auszuweisen. Dieser nächste Schritt hätte zumindest für nicht Geimpfte eine verpflichtende mindestens fünftägige Quarantäne in Deutschland zur Folge gehabt.

Erstmeldung, 9. Juli: Madrid - Es war abzusehen: Das Robert Koch Institut hat ganz Spanien zum Auftakt der Urlaubs-Hochsaison wieder als Corona-Risikogebiet ausgewiesen. Die Einstufung gilt ab Sonntag, 11. Juli. Zuletzt hatten nur einzelne spanische Regionen als Risikogebiete gegolten, darunter seit langer Zeit Andalusien, Navarra und das Baskenland, sowie seit kürzerem La Rioja, Ceuta, Kantabrien und Katalonien. Die Corona-Inzidenz steigt seit Tagen und Wochen in ganz Spanien vor allem unter jungen Leuten an, aktuell liegt der 14-Tages-Wert bei 278, auf sieben Tage kommen 179 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner.

Spanien wieder Corona-Risikogebiet - Regionen verschärfen Auflagen

Einzelne Regionen hatten angesichts der steigenden Corona-Zahlen schon wieder Maßnahmen ergriffen, darunter Katalonien und Kantabrien. Auch die Urlaubs-Region Valencia hat am Donnerstag verschärfte Corona-Auflagen für die Costa Blanca bekannt gegeben. Etliche deutsche Urlauber sitzen derweil auf gepackten Koffern für die Sommerferien. Für sie ändert sich mit der Einstufung Spaniens als Risikogebiet aber kaum etwas.

Einen Nachweis über Test, Genesung oder vollständige Impfung brauchen alle Reisenden, die aus dem Ausland nach Deutschland fliegen, sowieso - unabhängig davon, wo sie sich aufgehalten haben. Wer allerdings in einem Risikogebiet wie Spanien war, muss sich zusätzlich vor Abflug auf dem deutschen Einreiseformular registrieren.

Spanien wieder Risikogebiet: Das ändert sich für Urlauber

Außerdem greift bei der Einreise aus Risikogebieten - theoretisch - eine Quarantänepflicht. Diese kann aber abgebrochen werden, sobald der negative Test oder das Zertifikat über Impfung beziehungsweise Genesung auf das Einreiseformular hochgeladen wird. Erfolgt das bereits vor der Einreise, muss die Quarantäne gar nicht erst angetreten werden. Mit der Einstufung Spaniens als reines Risikogebiet ändert sich für deutsche Urlauber also nur, dass sie sich bei der Rückreise vorab anmelden müssen und das Test-Ergebnis beziehungsweise das Zertifikat nicht nur am Flughafen vorzeigen, sondern auch online auf das Formular hochladen müssen.

Ausgerechnet zum Auftakt der Urlaubs-Saison: Spanien ist wieder Corona-Risikogebiet.

Deutschland unterscheidet zwischen drei Risikostufen: Spanien als reines Corona-Risikogebiet hat die niedrigste bekommen. Daneben gibt es noch die Einstufung als Hochinzidenzgebiet. Wer aus solchen Gebieten nach Deutschland einreist und nicht geimpft ist, muss verpflichtend für zehn Tage in Quarantäne. Diese kann frühestens am fünften Tag nach Einreise durch einen negativen Test abgebrochen werden. Die höchste Risikostufe ist die Erklärung zum Virusvarianten-Gebiet. Dann greifen 14 Tage Quarantäne für alle, die nicht vorzeitig beendet werden kann.

Urlaub in Spanien: Formular reicht für die Hinreise

Für die Hinreise nach Spanien müssen Urlauber aus Deutschland, der Schweiz und den meisten Bundesländern in Österreich nach wie vor nur das SpTH-Formular online oder über die kostenlose App ausfüllen. Daraufhin bekommen Touristen einen QR-Code per E-Mail zugeschickt, der am Flughafen vorgezeigt werden muss. Spanien verlangt derzeit für die Einreise weder einen negativen Corona-Test noch einen Nachweis über die Impfung oder Genesung. Lediglich wer aus den österreichischen Bundesländern Tirol oder Kärnten einreist, benötigt einen Test oder das Zertifikat über Impfung beziehungsweise Genesung.

Rubriklistenbild: © Eduardo Parra/dpa

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