Urlauber an einem Strand in Thailand.
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Urlauber an einem Strand in Thailand.

Corona-Pandemie

Strandurlaub in Sicht: Beliebtes Reiseland lockert Einreise-Regeln für deutsche Touristen

Thailand lockert die Einreise-Regeln für Urlauber aus Deutschland. Trotzdem müssen bei der Reiseplanung zahlreiche Corona-Maßnahmen beachtet werden.

Gerade in den kalten Wintermonaten lockt es viele Menschen in sonnigere Gefilde. Doch die Corona-Pandemie* macht die Urlaubsplanung nicht gerade einfach. Viele beliebte Urlaubsdestinationen in Asien warten mit strengen Einreise-Regeln auf, die eine sorgsame Organisation vonseiten der Touristen erfordern. Zudem rät die Regierung weiter von Reisen in Corona-Risikogebieten ab. Zumindest in Thailand kommen nun Lockerungen, die wieder vermehrt Urlauber ins Land locken könnten – allerdings Hand in Hand mit zahlreichen Punkten, die zu beachten sind.

Thailand-Urlaub: Diese Lockerungen gelten für Urlauber aus Deutschland

Die Lockerungen betreffen vor allem Touristen aus bestimmten Ländern – inklusive Deutschland –, die einen längeren Urlaub in Thailand planen. Schon seit dem November ist die Einreise für Deutsche unter speziellen Bedingungen wieder erlaubt. Das neue Special Tourist Visa (STV) soll es internationalen Touristen nun erleichtern, einen Langzeitaufenthalt in Thailand zu planen. Es erlaubt die einmalige Einreise nach Thailand, ist für 90 Tage gültig und kann zweimal um jeweils weitere 90 Tage verlängert werden. Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt 30 Tage. Das Visum kostet 2.000 Baht (ca. 55 Euro). Für eine Verlängerung muss der Antragsteller wieder denselben Preis zahlen.

Einreise-Regeln für den Thailand-Urlaub: Diese Dokumente brauchen Sie

Neben dem ausgefülltem Antragsformular müssen Urlauber zudem mitbringen:

  • ein Passbild
  • den Reisepass (mit Gültigkeit von wenigstens 12 Monaten) mit 2 Kopien
  • das aktuelle Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate)
  • ein Gesundheitszeugnis (ausgestellt in den letzten drei Monaten)
  • einen Nachweis über die Unterkunft für den gesamten Aufenthalt in Thailand

Des Weiteren ist der Nachweis über eine Auslandskrankenversicherung von einem thailändischen Versicherungsträger nötig. Die Versicherung muss für den gesamten Aufenthalt gültig sein, eine Mindestsumme von 40.000 Baht (oder 1.300 Euro) für eine ambulante und 40.000 Baht für eine stationäre Behandlung abdecken. Zudem muss sie eine Mindestsumme von 100.000 US-Dollar für COVID-19-Behandlungen abdecken.

Impressionen aus Südostasien

Sie sehnen sich nach einem Thailand-Urlaub? Auch wenn die Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie erschwert sind, können sie die Sehenswürdigkeiten Südostasiens genießen – in einem großen Wandkalender (werblicher Link).

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Zusätzlich zum Visum müssen beim Check-in das Certificate of Entry (COE), die Kopie der Auslandskrankenversicherung, eine Flugtauglichkeitsbescheinigung und eine ärztliche Bescheinigung über einen negativen PCR-Test vorgelegt werden. Alle Einreise-Bedingungen können Sie im Detail in der Bekanntmachung der Thailändischen Botschaft in Berlin nachlesen.

Beachten Sie außerdem, dass nach der Einreise weiterhin eine 14-tägige Quarantänepflicht vorherrscht. Dazu müssen sich Urlauber auf eigene Kosten in ein staatlich zugelassenes Quarantänehotel begeben. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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