Seychellen-Strand aus der Vogelperspektive.
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Viele Deutsche wollen über Weihnachten lieber am Strand als im Lockdown verbringen.

Corona-Flucht

Nicht nur Kanaren: Auf diese Urlaubsinseln verschlägt es Deutsche im Corona-Lockdown

Einige Deutsche flüchten geradezu vor dem Corona-Lockdown und begeben sich in sonnige Gefilde. Neben den Kanarischen Inseln gibt es aber auch andere Favoriten.

Die Kanarischen Inseln* sind derzeit in aller Munde: Da es sich um einen der wenigen sonnigen Urlaubsorte handelt, der derzeit von einer Reisewarnung befreit ist, brechen viele Deutsche nach Teneriffa, Gran Canaria, La Palma und Co. auf. Allerdings sind bei Reise-Fans, die dem Corona-Lockdown entfliehen wollen, wohl nicht nur die Kanaren sehr beliebt. Einige brechen sogar zu Fernreisen zu paradisieschen Urlaubsdomizilen auf.

Deutsche wollen trotz Corona in den Urlaub – paradiesische Inseln im Fokus

In Europa reisen unsere Gäste primär auf die Kanaren. Zudem nach Madeira“, so Angela de Sando, Pressesprecherin von „Der Touristik“, einem Reiseveranstalter mit Sitz in Köln laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur. Das liegt vor allem daran, dass keine Reisewarnung vorhanden ist, bestätigt Tuifly-Sprecher Aage Dünhaupt. Bundesweit gäbe es laut de Sando aber zudem „ganz gute Buchungen“ für Reisen nach Kuba und die Seychellen. Beides Fernreiseziele mit Traumstränden und Traumtemperaturen.

Am Hamburger Flughafen fliegen aktuell zum Beispiel rund 3.500 Menschen täglich von und nach Hamburg. Das sind immer noch weniger als zehn Prozent der üblichen Passagierzahl. Ungefähr 30 Ziele werden von den Airlines am Hamburger Flughafen angesteuert. „Aufgrund der zu erwartenden höheren Nachfrage zu den Feiertagen haben viele Airlines ihren Flugplan kurzzeitig aufgestockt“, berichtet Janet Niemeyer, Sprecherin des Hamburger Flughafens. Dünhaupt fügt hinzu: „Viele unserer Kunden gehen gerade ins Reisebüro, weil sie einen Tapetenwechsel brauchen.“

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Corona: Welche Einreise-Regeln gelten für die Seychellen und Kuba?

Für die Seychellen gibt es keine Reisewarnung vonseiten des RKI, allerdings rät das Auswärtige Amt von „nicht notwendigen, touristischen Reisen“ aufgrund „fortbestehender Einreisebeschränkungen“ ab. Aktuell ist die Einreise auf die Seychellen aus Ländern mit niedrigen und mittlerem Covid-19-Risiko erlaubt – wozu auch Deutschland zählt. Allerdings muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der bei Abflug nicht älter als 48 Stunden ist. Zudem braucht es einen Nachweis über eine zertifizierte Unterkunft für den gesamten Aufenthalt und eine Reisekrankenversicherung, die Covid-19 Erkrankungen abdeckt. Nach der Ankunft müssen Reisende zunächst in eine sechstägige Quarantäne.

Vor der Einreise nach Kuba warnt das Auswärtige Amt ebenfalls aufgrund „fortbestehender Einreisebeschränkungen“. Urlauber müssen am Flughafen verpflichtend einen PCR-Test vornehmen und eine Erklärung zum Gesundheitszustand abgeben. Seit dem 1. Dezember wird für den PCR-Test eine Gebühr von 30 US-Dollar (ca. 25 Euro) verlangt, die direkt auf den Preis des Flugtickets aufgeschlagen wird. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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