Das von der Polizei Berlin zur Verfügung gestellte Foto zeigt einen am Heck eines Flixbusses sitzenden Mann auf der A100.
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Das von der Polizei Berlin zur Verfügung gestellte Foto zeigt einen am Heck eines Flixbusses sitzenden Mann auf der A100.

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Oben ohne und betrunken: „Blinder Passagier" auf Flixbus-Fahrradträger pikiert Polizei

Die Berliner Polizei entdeckte vor Kurzem einen Trittbrettfahrer auf der Autobahn. Der Mann hatte es sich auf dem Fahrradträger eines Flixbus bequem gemacht.

  • Autofahrer bemerkten vor Kurzem einen blinden Passagier am Heck eines Flixbus*.
  • Der Mann saß betrunken und oben ohne auf dem Fahrradträger.
  • Die Polizei zog den Mann aus dem Verkehr und teilte ein Foto auf Twitter.

Dieser Anblick dürfte wohl einige Autofahrer verschreckt haben: Am Mittwochnachmittag (19. August) gegen 13.45 Uhr war ein blinder Passagier auf dem Fahrradträger eines Fernbusses unterwegs. Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens entdeckten den Mann kurz vor der Abfahrt Siemensdamm auf der A 100 und stoppten den Bus, der gerade auf dem Weg nach Hamburg war.

Mann als blinder Passagier auf Fahrradträger eines Fernbusses unterwegs

Laut einem Bericht der Berliner Tageszeitung stellten Beamte der Autobahnpolizei eine deutliche Alkoholisierung bei dem 28-Jährigen fest. Er sei sogar so betrunken gewesen, dass er nicht mehr in der Lage war, zu pusten. Nicht einmal seine Personalien konnte er demnach mehr nennen, sodass er zur Feststellung der Identität und Blutentnahme vorübergehend festgenommen wurde. Später teilte die Polizei Berlin ein Foto des Trittbrettfahrers auf dem Fahrradträger des Flixbus auf Twitter.

Im Netz amüsieren sich Nutzer über den „blinden Passagier“ und sinnieren darüber, wie der Mann zu seinem Spezial-Sitzplatz gekommen ist: „Fahrgast, der Raucherpause gemacht hat und die Abfahrt verpennt hat? Oder eher LKW-Fahrer, der seinen Job geschmissen hat und ein neues Leben anfangen will?“, mutmaßt ein User. Ein anderer schreibt: „Der einzige Sitzplatz beim Flixbus mit genügend Beinfreiheit.“ Eine dritte Person spinnt eine ganz abenteuerliche Geschichte darum: „Ihr seht das große Ganze nicht. Er versorgt durch das Treten der Pedale am Rad einen Dynamo, der den Bus mit Strom versorgt. Laut Arbeitsschutz muss er Pausen einhalten. Das ist seine gesetzlich angeordnete Mittagspause. Fehlt nur noch das Pausenbrot.“

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Polizei leitet Verfahren gegen Flixbus-Trittbrettfahrer ein

Wo und wann der Mann tatsächlich auf den Flixbus geklettert war, ist nicht klar. Der Polizei zufolge sei er vermutlich an einer roten Ampel zwischen ZOB und Autobahn zugestiegen. Laut Bericht der Berliner Tageszeitung mussten nachfolgende Fahrzeuge mehrmals stark abbremsen, weil der Mann gefährlich auf dem Fahrradträger schwankte. Die Aktion mag also lustig wirken, hätte aber sehr wohl ernsthafte Folgen haben können.

Darum erklärten die Beamten auf Twitter auch, dass gegen den Mann nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet wurde. Hinzu kommt für das Schwarzfahren eine Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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