Touristen und Einheimische nehmen am Strand von Riva del Garda ein Sonnenbad.
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Touristen und Einheimische nehmen am Strand von Riva del Garda ein Sonnenbad.

Niedrige Infektionszahlen

Corona-Risikogebiete in Europa: In welche Länder kann man noch bedenkenlos reisen?

Der Herbst hat die erwartete zweite Corona-Welle gebracht und zahlreiche Länder haben den Grenzwert für Neuinfektionen überschritten. Wohin kann man jetzt noch reisen?

Die Corona-Pandemie hat sich in den letzten Wochen in vielen Ländern wieder zugespitzt. Während für Spanien, Belgien oder Tschechien mittlerweile eine landesweite Reisewarnung gilt, betrifft es in anderen Ländern nur bestimmte Regionen. Auch in Deutschland kristallisieren sich aktuell wieder viele Corona-Hotspots* heraus. Wohin lässt sich im Herbst jetzt noch bedenkenlos verreisen?

Griechenland-Urlaub trotz Corona: Keine Reisewarnung für Regionen

Für den Griechenland-Urlaub müssen Sie spätestens 24 Stunden vor Abreise ein Online-Formular ausfüllen, aus dem ein QR-Code generiert wird. Dieser muss bei der Einreise vorgezeigt werden. Vor Ort gilt eine Maskenpflicht in allen öffentlichen, geschlossenen Räumen wie zum Beispiel im Supermarkt oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken sind unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet, allerdings sind die Öffnungszeiten vielerorts auf Mitternacht beschränkt.

In Griechenland sind die Fallzahlen während der Corona-Krise immer moderat geblieben und befinden sich auch immer noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Darum gelten aktuell keine Reisewarnungen vonseiten des Auswärtigen Amts oder des Robert Koch-Instituts.

Erfahren Sie hier: Influencerin zeigt überlaufenen Touristen-Hotspot in Griechenland: „Ich war schockiert“

Herbst-Urlaub im Süden: Vergleichsweise wenige Risikogebiete

Italien war zu Beginn der Pandemie in Europa am stärksten vom Coronavirus betroffen. Strenge Maßnahmen und schnelle Reaktionen auf nun wieder steigende Fallzahlen lassen das Land aber aktuell vergleichsweise gut dastehen – allerdings gelten ab dem 17. Oktober die Regionen Campania und Ligurien als Risikogebiete.

Wer Urlaub in Italien macht, muss aber dennoch mit gewissen Einschränkungen rechnen: So gibt es seit Kurzem eine landesweite Maskenpflicht im Freien. Auch Einweghandschuhe werden vielerorts vorgeschrieben. Vor dem Eintritt in Museen oder Geschäften werden häufig Temperaturen gemessen und es gelten Abstandsregeln von einem bis zwei Metern.

Corona-Risikogebiete: Teilweise Reisewarnungen für diese Länder

Viele Länder gelten nicht in Gänze als Risikogebiet, sondern nur bestimmte Regionen sind verstärkt von der Pandemie betroffen. So können Sie zum Beispiel in Portugal Urlaub machen, wenn Sie einen Bogen um den Großraum Lissabon und die Region Norte machen .

Für folgende Länder gelten teilweise Reisewarnungen – halten Sie sich also auf dem Laufenden über die Entwicklungen in den Regionen:

  • Bulgarien
  • Dänemark
  • Estland
  • Irland
  • Kroatien
  • Litauen
  • Österreich
  • Polen (ab 17. Oktober)
  • Portugal
  • Schweden (ab 17. Oktober)
  • Schweiz
  • Slowenien
  • Ungarn
  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Corona-Risikogebiete aktuell: Vor der Einreise in diese Länder warnt das Auswärtige Amt.

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