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Beliebte Touristendestination startet Massenimpfungen – Bald wieder Urlaub möglich?

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Vogelperspektive auf Strand auf Bali mit Strandschirmen und Meer.
Bali will so schnell wie möglich wieder Touristen begrüßen. © imago-images

Auf der Urlaubsinsel Bali werden Einheimische jetzt massenhaft gegen das Coronavirus geimpft, um bald wieder Touristen aus dem Ausland begrüßen zu können.

Denpasar - Auf der beliebten indonesischen Urlaubsinsel Bali haben am Dienstag Massenimpfungen gegen das Coronavirus begonnen, um möglichst bald wieder ausländische Touristen empfangen zu können. Die Behörden hatten zuvor drei beliebte Urlaubsregionen – Ubud, Gianyar und Nusa Dua – als „grüne Zonen“ gekennzeichnet*, die als erste wieder für Feriengäste aus aller Welt öffnen sollen. In den Gebieten sollen jetzt vorrangig 150.000 Beschäftigte des Tourismussektors geimpft werden. Sie erhalten den Impfstoff des chinesischen Pharmakonzerns Sinovac.

Urlaub trotz Corona: Bali will dank Massenimpfungen bald wieder Touristen locken

„Wir hoffen, dass diese drei grünen Zonen vollständig für Touristen geöffnet werden können, damit sie sich bei einem Aufenthalt auf Bali wohlfühlen“, sagte der indonesische Präsident Joko Widodo. „Wir hoffen, dass dies der Beginn der Wiederbelebung des Tourismussektors auf Bali sein wird.“ Ein genaues Datum gibt es derzeit aber noch nicht. Die für Bali sehr wichtige Tourismusindustrie liegt seit einem Jahr komplett am Boden.

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Bali-Urlaub: Die Corona-Lage in Indonesien

Der weltgrößte Inselstaat Indonesien mit seinen fast 270 Millionen Einwohnern ist das am schwersten von der Pandemie betroffene Land in der Region. Bislang wurden mehr als 1,4 Millionen Infektionsfälle verzeichnet, rund 38.000 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Das Land hat bislang 4,1 Millionen Bürger geimpft und plant, in den nächsten 15 Monaten eine Herdenimmunität durch die Impfung von 185 Millionen Menschen zu erreichen.

Am Montag hatte das Land angekündigt, geplante Impfungen mit dem Astrazeneca-Präparat zunächst zu verschieben. Hintergrund sind Meldungen von Blutgerinnseln im zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Impfung mit dem Vakzin in mehreren europäischen Ländern. Das Land warte auf neue Empfehlungen der WHO, sagte Gesundheitsminister Budi Gunadi Sadikin. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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