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Mehr Freiheiten: Diese Reiseländer lockern ihre Corona-Regeln im Herbst

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Von: Franziska Kaindl

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Während Deutschland sich für eine Corona-Welle im Herbst wappnet, wollen Reiseländer in Asien und auf der Arabischen Halbinsel ihre Regeln lockern.

In Deutschland sollen die Corona-Maßnahmen zum Herbst wieder verschärft werden. Allen voran ist eine Maskenpflicht im öffentlichen Personenfernverkehr vorgesehen – mit Ausnahme von Flugzeugen, wie die FDP verlangt. Außerdem haben Bundesländer die Möglichkeit, in weiteren Bereichen eine Maskenpflicht einzuführen. Viele andere Länder Europas hingegen planen aktuell keine verschärften Regeln für den Herbst. Manche Staaten lockern in den kommenden Wochen gar ihre Maßnahmen.

Japan

Japan übt mit seiner einzigartigen Pop-Kultur eine große Anziehung auf Touristen aus, doch auch die faszinierenden Tempel, Kaiserstädte und Metropolen sind einen Besuch wert. Wer mit einer Reise ins Land der aufgehenden Sonne liebäugelt, darf sich freuen: Seit dem 7. September müssen dreifach geimpfte Urlauber keinen PCR-Test mehr vor der Abreise machen, wie die Japanische Fremdenverkehrszentrale informiert. Zusätzlich wurde die Zahl der täglichen Einreisen von 20.000 auf 50.000 erhöht. Allerdings bedeutet das nicht, dass damit alle Einschränkungen aufgehoben sind. Eine Reise zum Inselstaat ist aktuell nämlich nur über einen Reiseveranstalter mit Partneragentur in Japan möglich. Dazu braucht es ein Visum, das bei den japanischen Generalkonsulaten oder der japanischen Botschaft beantragt wird. Individualreisenden bleibt damit die Einreise verwehrt.

Kiyomizu-dera Tempel über Kyoto in Japan.
Japan hat die Corona-Maßnahmen für die Einreise gelockert. Individualreise ziehen aber den Kürzeren. © IMAGO/Cavan Images

Thailand

Vom 1. Oktober 2022 bis zum 31. März 2023 soll die Gültigkeit eines regulären Visums für ausländische Besucher 45 statt 30 Tage betragen, wie businesstraveller.de berichtet. Ein „Visa on arrival“ ist dann für 30 anstatt 15 Tage gültig. Außerdem will Thailand die Corona-Pandemie ab Oktober zu einer Endemie herabstufen.

Katar

Trotz vieler Debatten und Kritik wird Katar ab November der Schauplatz der nächsten Fußball-WM sein – was voraussichtlich auch zahlreiche Besucher ins Land locken wird. Einreisende müssen seit kurzem nur noch einen negativen Corona-Test bei der Einreise vorlegen. Dabei muss es sich entweder um einen PCR-Test handeln, der zum Zeitpunkt des Abfluges höchstens 48 Stunden alt ist, oder um einen Antigen-Schnelltest, der vor Abflug maximal 24 Stunden alt sein darf. Reisende müssen sich drei Tage vor der Ankunft in Katar außerdem vorab registrieren und die Corona-Tracking-App „Ehteraz“ installieren und aktivieren.

Singapur

Singapur hat seine Einreise-Beschränkungen am 29. August größtenteils aufgehoben. Deutsche Staatsangehörige, die vollständig geimpft sind, und Kinder, die am oder nach dem 1. Januar 2010 geboren sind, müssen keine weiteren Einreise-Regeln mehr beachten. Für ungeimpfte Reisende gilt: Es muss ein negativer PCR- oder Antigen-Schnelltest vorgelegt werden, der zwei Tage vor Abflug erfolgt ist. Außerdem braucht es den Nachweis über eine Krankenversicherung mit einer Deckung in Höhe von 30.000 GSD sowie eine Gesundheitserklärung, die online vor der Reise ausgefüllt wurde, wie das Auswärtige Amt informiert.

Bhutan

Wer mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft wurde, darf laut businesstraveller.de ab dem 23. September wieder ohne Einreiseregeln nach Bhutan reisen. Das Impfzertifikat muss bei der Einreise in Englisch vorgelegt werden. Ungeimpfte müssen sich weiterhin in eine fünftägige Quarantäne begeben.

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