Unglaubliche Berichte

Verrückt bis lüstern: Das müssen Flugbegleiter an Bord über sich ergehen lassen

Haben Sie im Flugzeug schon mal etwas Schräges erlebt? Flugbegleiter können davon ein Lied singen. Was sie über ihre Reisen berichten können, übertrifft so einiges.

Sie sind beruflich bedingt ständig als Weltenbummler unterwegs: Stewards und Stewardessen. Je nachdem, für welche Airline man arbeitet, geht es im In- und/oder Ausland von einer Stadt zur nächsten. Dabei sind Flugbegleiter immer für die Passagiere da - egal, ob es darum geht, ein Glas Wasser zu bringen oder kleine Streitereien um den Sitzplatz zu schlichten.

Das Portal Travelbook hatte Flugbegleiter auf seiner Facebook-Seite aufgerufen, ihre verrücktesten, schönsten oder skurrilsten Erlebnisse preiszugeben. Herausgekommen ist eine Sammlung an Erfahrungen, die teilweise unglaublich klingen.

Perplexe Flugbegleiter: Manche Passagiere bringen sie an die Grenze 

Ob betrunkener Seemann im Flieger, dreiste Anmachen oder taktloses Verhalten: Folgende drei Geschichten zählen zu den wohl skurrilsten Erlebnissen, die Flugbegleiter während der Arbeit erlebt haben.

Martina K., 35, arbeitet seit 15 Jahren als Flugbegleiterin: "Ein Passagier hatte wohl zwei Stunden Zwischenstopp in den USA und wollte mich dort in einem Stundenhotel treffen, obwohl ich vorher kein einziges Wort mit ihm gesprochen hatte und ich ihm nur im Gang begegnet war und angelächelt hatte. Manche Männer verstehen die Freundlichkeit einfach falsch. Natürlich konnte ich ihm diesen Wunsch nicht erfüllen. Ein anderes Mal war ein russischer Seemann so betrunken, dass er sich bis auf die Unterhose ausgezogen hatte und stolz mit Bier in der Hand herumgelaufen war, jeder konnte seine Bierwampe sehen. Er wollte immer mehr Bier und bei Betrunkenen hat man oft Angst, dass sie aggressiv werden, wenn man ihnen Alkohol verweigert. Deswegen kam ich auf die glorreiche Idee, alkoholfreies Bier in eine normale Bierflasche zu füllen."

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Tina S., 21, arbeitet seit zwei Jahren als Flugbegleiterin: "Mein irrstes Erlebnis war, als ein Gast einen Asthmaanfall hatte und ich ihm Sauerstoff geben musste. Währenddessen wurde ich von einem anderen Passagier, der am Gang auf der anderen Seite saß, angetippt und angesprochen: 'Give me water, now!' Da dachte ich echt, ich stehe im Wald, da man die riesige Sauerstoffflasche einfach nicht übersehen konnte."

Simon F., 24, arbeitet seit sechs Jahren als Flugbegleiter: "Mein verrücktestes Erlebnis bislang war, als eine sehr alte Dame im Rollstuhl mit an Bord war. Die Frau wurde bis zu ihrem Sitzplatz gefahren und hatte offensichtlich große Schwierigkeiten, sich zu bewegen. Zudem hatte sie auch sehr viel Handgepäck dabei. Und dann das: Nach der Landung am Zielort war diese Dame auf einmal weg. Wir haben sie dann noch quietschlebendig und gut zu Fuß aus dem Flieger laufen sehen, mitsamt all ihrem Handgepäck."

Quelle: www.travelbook.de

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jg

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