Die Öffnungszeiten von Correos werden deutlich kürzer. Foto: Ángel García

Coronavirus: Post limitiert Öffnungszeiten und reduziert das Personal drastisch

Während der Corona-Krise sorgen sich viele Menschen in Spanien darum, wie es wohl mit der Post weite...

Während der Corona-Krise sorgen sich viele Menschen in Spanien darum, wie es wohl mit der Post weitergeht. Correos meldete stark eingeschränkte Öffnungszeiten seiner Filialen und einen reduzierten Service.  Post- und Paketzustellungen von Spaniens Post Correos bleiben bestehen. Amazon hält Betrieb uneingeschränkt aufrecht. DHL erhöht Preise durch zunehmende Kosten für Transport. Coronavirus lähmt Brief- und Paketzustellungen Madrid - ste. Das Coronavirus hat Spanien in den vergangenen Tagen zahlreiche Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Freizeitgestaltung aufgebürdet. Häufig kam auch die Frage, wie es mit der Postzustellung weitergeht, ob weiter Waren- und Briefsendungen an die Haushalte zugestellt werden können. Die spanische Post Correos, Paketdienstleister DHL und der amerikanische Shopping-Gigant Amazon kündigten allesamt an, den Betrieb aufrecht zu halten. DHL kündigte bereits Kostensteigerungen an, Amazon und Correos schlossen diese nicht aus. Correos wird ab sofort in allen Filialen nur noch zwischen 9.30 und 12.30 Uhr öffnen, um den Publikumsverkehr so weit wie möglich zu limitieren. Der Zusteller bittet seine Kunden auch, in diesen schwierigen Zeiten, in denen Transportwege immer schwieriger werden, nur das Nötigste zu verschicken. Nur so könne sichergestellt werden, dass wirklich wichtige Dokumente zu ihrem Adressaten gelangen können. Das Personal wird deutlich reduziert werden. Die Logistikfirma DHL spricht in Spanien von einer "kritischen Situation" und kündigt an, dass die Preise voraussichtlich steigen werden. Die Transportwege über Schiffe und Flugzeuge seien in der aktuellen Krisensituation um die Coronaepidemie nicht sicher vorhersehbar, was bereits aktuell zu deutlichen Mehrkosten für die Firma führt. Amazon schließt als weltweit größter Online-Shop aus, den Betrieb in Spanien einzustellen. In Katalonien musste das Unternehmen in seinen Logistikzentren zwar schon drei Fälle des Coronavirus beklagen, diese Mitarbeiter seien aber in Quarantäne geschickt worden und die Sicherheit der übrigen Mitarbeiter werde gewährleistet, erklärt das Unternehmen gegenüber der Presse. Änderungen der Versandkosten schloss Amazon nicht aus. Schon jetzt sind die Wartezeiten deutlich länger als gewöhnlich.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare