Geckos, auch Dragó, Dragonet oder Santorostro genannt, zählen zu den ältesten Bewohnern der Erde. Foto: Archiv

Friedlicher Hausdrache

Andrea Beckmann. Dragó, Dragonet (Drachen) oder Santorostro (Heiligenantlitz) werden sie im Volksmun...

Andrea Beckmann. Dragó, Dragonet (Drachen) oder Santorostro (Heiligenantlitz) werden sie im Volksmund in der Region Valencia genannt. Die salamanquesa común (Tarentola mauritanica) gehört zu den ältesten Lebewesen der Erde und ist ein wahres Wunderwerk der Natur mit vielen erstaunlichen Eigenschaften. Geckos, diese faszinierenden Reptilien mit besonderen Kletterfähigkeiten, die auf der Suche nach Nahrung blitzschnell an Mauern, glatten Wänden, Säulen und selbst an Fensterscheiben entlang huschen und hinter Pflanzentöpfen verschwunden sind, bevor man sie überhaupt richtig wahrgenommen hat, sollte man auf jeden Fall im Haus dulden. Denn ganz oben auf dem Speisenplan des Haus- oder Mauer-Geckos stehen neben Heuschrecken, Käfern, Ameisen, Zikaden, Nachtfaltern und Grillen so unliebsame Gesellen wie Fliegen, Asseln, Stechmücken und Motten. In einem Gecko hat man also einen der zuverlässigsten und obendrein nachhaltigsten Insektenvertilger überhaupt, der in der Lage ist, sich in nur einer Nacht mehrere Dutzend Insekten einzuverleiben. Obendrein ist er ein dem Menschen friedlich gesinnter Hausdrache, der nicht angriffslustig ist, kein Gift versprüht, und auch keine Krankheiten überträgt.

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