Schutz vor Wind und Kälte

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Foto: Ángel García

nk. Naturliebhabern, die eine längere Wanderung machen, kommt eine Übernachtung in einer Berghütte oft ganz gelegen. Rund 1.000 – im deutschen Sprachraum auch oft einfach nur als Hütten bezeichnete – Unterkünfte in den Bergen gibt es in ganz Spanien. Dies sind die Schätzungen von Juan Jesús Ibáñez Martín, der beim nationalen Dachverband der Wander- und Klettervereine Fedme (Federación Española de Deportes de Montaña y Escalada) unter dem etwas sperrigen Titel „Secretario del área de accesos a la naturaleza“ (dt.: Sekretär der Abteilung für die Zugänge zur Natur) für die sogenannten Refugios zuständig ist. Etwa 200 Hütten sind der Fedme angeschlossen, werden von den Wander-Dachverbänden der autonomen Regionen betrieben oder instand gehalten und können von jedermann genutzt werden.
Darunter finden sich die unterschiedlichsten Arten von Hütten. Manche sind einfache Unterkünfte aus Stein oder Holz, andere gleichen Baucontainern und wiederum andere erwecken den Eindruck kleiner Hotels. Dann gibt es solche, die das ganze Jahr über geöffnet sind und solche, die im Winter schließen.

Bewirtet oder nicht
Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal der Hütten ist, ob sie bewirtet oder nicht bewirtet sind. Bei den erstgenannten gibt es immer einen sogenannten Guarda, den Hüttenwirt, der sich um die Gäste kümmert. Bei den letzteren, den sogenannten Biwaks, gibt es diesen nicht; entweder stehen die Unterkünfte offen oder der Schlüssel ist im Eingangsbereich für jedermann auffindbar deponiert.

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