Vorfreude auf das Fest

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In Rute kann man die spektakuläre Weihnachtskrippe aus Schokolade besichtigen. Fotos: Galleros Artesanos, Archiv, Oficina Turismo Arcos, Encarna Albiol

José A. Nieto. Offiziell beginnt das Weihnachtsfest in Spanien an Heiligabend und endet am Dreikönigstag, an dem die Kinder nach dem Aufstehen ihre Geschenke vorfinden und an dessen Vorabend Caspar, Melchior und Balthasar in mehr oder weniger prunkvollen Umzügen in die spanischen Städte einziehen. Inoffiziell startet die Weihnachtszeit indes schon zwei Tage früher und zwar mit einem ganz profanen Ereignis: der Ziehung der Weihnachtslotterie am Vormittag des 22. Dezember, bei der beinahe das gesamte Volk mitfiebert, denn kaum ein Spanier stellt nicht vor dem Fest sein Glück mit einem Los auf die Probe.
Eine spanische Erfindung
Die Adventszeit hingegen, so wie sie in Deutschland mit Kranz und Kerzen begangen wird, ist dem Iberer eher fremd. Davon ausgenommen sind eigentlich nur die Schokoladenkalender, die hierzulande mittlerweile doch einen wachsenden Absatz finden. Kurios ist dies schon und zwar weil der Adviento, wie der Advent im Spanischen heißt, nämlich in Zaragoza einst erdacht wurde.

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