Währung aus dem Internet

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Bitcoin-Münzen, fotografiert in Berlin beim Münzhandel „BitcoinCommodities“. Foto: dpa

Alicanten – ds. Die Internetwährung Bitcoin sorgt immer wieder für Schlagzeilen, ob als Zahlungsmittel im Darknet, als Alternative zu herkömmlichen Zahlungsmitteln oder als „werterhaltende“ Ausweichwährung in Krisenzeiten. Gründe, sich diese Währung einmal genauer anzuschauen. Was steckt dahinter? Wie funktioniert sie?
Bitcoin. Da war doch was? Richtig! Die Schließung des Online-Drogen-Basars Silk Road im Darknet durch das FBI. Da waren Krankenhäuser, Unternehmen oder Privatpersonen, die Opfer von Erpressungs-Trojanern wie Petya oder Locky wurden, und ihre verschlüsselten Computerdaten normalerweise erst gegen die Zahlung eines bestimmten Bitcoin-Betrags freikaufen konnten. Falsch allerdings wäre die Annahme, dass Bitcoin das Zahlungsmittel schlechthin im Verbrechermilieu ist. Es ist wie mit allem: Es kommt immer darauf an, wie etwas genutzt wird. So erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) Ende 2015, dass der Bitcoin anderen Zahlungsmitteln gleich kommt und beim Umtausch von konventionellen Währungen keine Mehrwertsteuer anfallen dürfe. Diese Entscheidung hat der digitalen Währung erheblich den Rücken gestärkt.

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