Ein kniender Mann sorgt dafür, dass  Regenwasser auf der Straße ablaufen kann
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Das Wetter in Spanien bringt ein neues Sturmtief.

Nächstes Sturmtief im Anmarsch

Wetter in Spanien: Heftige Stürme und gefürchtetes Tauwetter

  • vonDaniela Schlicht
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Das Wetter in Spanien wird in den nächsten Tagen vom Sturmtief Gaetan geprägt. Neben heftigem Sturm sorgt es für Tauwetter. Madrid befürchtet nach den Schneemassen nun Überschwemmungen.

Update Freitag, 22. Januar: Heftige Stürme, bzw. Sturmböen toben derzeit in Spanien. Dem Sturmtief Gaetan folgen gleich weitere Sturmtiefs. Heute Freitag, 22. Januar, ist es Sturmtief Hortense. Dieser sorgt in Galizien und Kantabrien für Niederschläge, die gelegentlich von Gewittern begleitet werden, lokal stark oder anhaltend sein können sowie in vielen Gebieten der Iberischen Halbinsel inklusive den Balearen für starke Stürme und Sturmböen. Stürmisches Wetter - wenn auch etwas abgeschwächter - bringt morgen Samstag, 23. Januar, auch Sturmtief Ignacio. Was die Temperaturen betrifft, so werden über das Wochenende keine größeren Änderungen erwartet, außer einem Anstieg der Mindesttemperaturen am Sonntag.

Wetter in Spanien: Unwetterwarnungen wegen Sturm von Alicante bis nach Almería

Unwetterwarnungen wegen Sturm, bzw. heftigen Sturmböen und stürmischer See hat der spanische Wetterdienst Aemet für große Teile Spaniens ausgerufen. In der Provinz Alicante, inklusive der Costa Blanca gelten die Unwetterwarnstufen Gelb und Orange. In der Region Valencia Gelb wegen Sturm und Orange wegen stürmischer See und Wellen. Betroffen sind auch die Regionen Murcia - Warnstufe Gelb - und Almería - Warnstufen Gelb bis Orange.

Wetter in Spanien: Filomena brachte Schnee und Eis nach Madrid

Erstmeldung - Spanien erwartet das nächste Sturmtief. Nach Sturmtief Bella, das über Weihnachten für Kälte, heftige Sturmböen und Schnee sorgte und nach Filomena, das am Dreikönigstag klirrende Kälte, Schnee in Massen, Regen und Sturm brachte, hält das Wetter die Iberische Halbinsel weiter mit dem anstehenden Sturmtief Gatean auf Trab. Sturmtief Filomena schaffte es gleich zu mehreren Rekorden in punkto „Wetter in Spanien“: Madrid erlebte den heftigsten Schneefall seit 50 Jahren und im Nordosten des Landes wurden erstmalig minus 35,8 Grad gemessen. Schneemassen und Eis legten vor allem die Hauptstadt lahm. Der Transport des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer wurde zu einem regelrechten Abenteuer. Mit Sturmtief Gaetan sind nun die Stunden des Schnees in Spanien gezählt. Der nahende Wetterumschwung sorgt für eine Kombination aus Regen, Sturm und einem beträchtlichen Anstieg der Temperaturen: Das Tauwetter wird die Schneemassen schmelzen lassen.

Wetter in Spanien: Nach Schnee kommt gefürchtetes Tauwetter nach Madrid

Filomena hat für tief-winterliches Wetter in Spanien gesorgt - nach Schätzungen von Wetter-Experten sind etwa 24 Millionen Hektar in Spanien mit Schnee bedeckt. Gaetan dagegen bringt vor allem heftigen Sturm, wärmere Temperaturen und damit das gefürchtete Tauwetter. Die Madrider Sicherheits- und Notfallbehörde hat Verwaltungen und Straßendienste aufgerufen, Abflüsse, Abwasserkanäle und Gullys der Gemeinde zu reinigen, um das Abfließen des durch das Tauwetter entstandenen Wassers zu erleichtern. Mit dem Abschmelzen des Schnees und Eises wird ein Anstieg der Flüsse erwartet - Tajo, Duero und Ebro - was zu Überschwemmungen führen könnte. Madrid hat bereits 404 „kritische Punkte“ identifiziert.

Wetter in Spanien: Stürme bis zu 90 Kilometer pro Stunde

Neben wärmerem Wetter in Spanien rechnet der spanische Wetterdienst Aemet für Freitag, 22. Januar, mit starken Stürmen, die eine Geschwindigkeit von bis zu 90 Kilometer pro Stunde in fast allen spanischen Regionen, vor allem auf der Meseta in Zentralspanien erreichen können. In Castilla y León, Madrid, Extremadura, La Rioja, Aragón, Castilla-La Mancha, Katalonien, im Hinterland der Region Valencia, auf den Balearen, im westlichen Gebiet Murcias und in der Provinz Almería in Andalusien gilt für Freitag, 22. Januar, die Unwetter-Alarmstufe Orange. Die Umsturzgefahr, vor allem der durch Filomena bereits geschwächten Bäume, ist hoch.

Wetter in Spanien: Sturmböen und wärmere Temperaturen an Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

Die Wetter-Experten rechnen damit, dass das Sturmtief Gaetan für starke Regenfälle im nordwestlichen Teil Spaniens sorgt. Im Rest des Landes werden die Niederschläge eher schwach ausfallen. Allerdings kann es im Hinterland der Region Valencia, in der Provinz Alicante und Castellón sowie in Murcia zu stärkeren Sturmböen kommen, weswegen Alarmstufe Orange aktiviert worden ist. An den Küsten von Valencia, Murcia und den restlichen Teilen Andalusiens gilt Warnstufe Gelb wegen Sturmböen bis zu 80 Stundenkilometern. Die Temperaturen steigen an der Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol auf angenehme 18 bis 20 Grad, etwa in Dénia, Alicante, San Javier, Torre Pacheco, Águilas, Lorca, Carboneras und Málaga. Bis 26. Januar kann Spanien von dem Sturmtief beeinflusst werden.

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