Kalt und ungemütlich

Wetter in Spanien: Sturmtief Filomena bringt Kälterekord und Schnee

  • vonDaniela Schlicht
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Das Wetter in Spanien bringt Schnee, Sturm und Kälte. Wegen Sturmtief Filomena haben die Behörden Unwetterwarnungen ausgesprochen.

Update, 9. Januar: Sturmtief Filomena, dass nun schon seit dem Dreikönigstag in Spanien sowie international wegen dem Kälterekord von über minus 35 Grad in der Provinz León, für Schlagzeilen sorgt, wütet heute Samstag, 9. Januar über dem Land Valencia, Katalonien und Aragón. Der spanische Wetterdienst Aemet hat für diese drei Regionen die Unwetter-Warnstufe Rot verhängt. Starke Schneefälle werden für das nördliche Hinterland der Provinz Valencia erwartet, von daher auch die höchste Warnstufe. Die Schneegebiete sollten besser nicht besucht werden, weil es gefährlich ist und es die Räumung der Strassen erschwert, so die Diputación von Valencia über Twitter.

Des weiteren gilt Warnstufe Gelb wegen Seegangs an der Küste und wegen Kälte und Schnee im südlichem Hinterland. Für die Provinz Alicante wurde Warnstufe Gelb wegen Seegang ausgerufen. Drei bis vier Meter hoch können die Wellen werden. Die Stadt Valencia erreicht heute eine Temperatur von etwa 9 Grad und Alicante von 13 Grad.

Update, 8. Januar: Sturmtief Filomena verschont diesen Freitag, 8. Januar, in Spanien nur vier Provinzen - Bizkaia, Alava, Córdoba und Huelva - sowie Melilla vor Unwetterwarnungen. Ansonsten ist das Wetter auf der Iberischen Halbinsel, inkl. den Kanaren und Balearen, geprägt von: eisiger Kälte, Sturm, Schnee, Regen und starker Seegang. Am schlimmsten wird die Situation in den nächsten Stunden in Madrid, Guadalajara, Cuenca, Albacete und Toledo sein. Der spanische Wetterdienst Aemet hat hier die Wetterwarnstufe Rot wegen Schneefall und extremer Kälte herausgegeben. In Vega de Liordes, in der Provinz León, rund 400 Kilometer nördlich von Madrid, wurden am Donnerstag, 7. Januar, am frühen Morgen sogar minus 35,4 Grad gemessen - die tiefste Temperatur, die in Spanien je registriert wurde und damit ein Kälterekord. Aemet-Wetter-Experte Ruben Del Campo, warnt heute Freitag, 8. Januar, neben Schnee und Kälte auch vor heftigen Windböen und intensiven Regenfällen auf den Kanarischen Inseln, Cádiz und Málaga. Unwetterwarnungen gibt es auch wieder für die Provinzen Valencia und Alicante inkl. der Costa Blanca, Region Murcia und Andalusien.

Wetter in Spanien: Schnee, Regen, Sturmböen von Valencia bis Andalusien

In der Provinz Alicante sorgt Sturmtief Filomena heute Freitag für nasskaltes Wetter mit Schnee und Niederschlägen, die im Nordosten der Provinz anhaltender und ergiebiger sein können. Die Schneefallgrenze variiert zwischen 500-1.000 m; im Hinterland kann es zu Frost kommen. Die Temperaturen erfahren kaum Veränderung: Alicante-Stadt kommt auf höchstens 12 Grad. Im südlichen Teil der Provinz muss an der Küste mit starken Sturmböen und Wellen gerechnet werden. In der Provinz Valencia liegt die Schneegrenze bei 300-600 m im Landesinneren und im Norden der Provinz und bei etwa 500-900 m an der Südküste. Valencia-Stadt kann heute nur mit 8 Grad aufwarten. Für das Hinterland des gesamten Land Valencias gilt Unwetterwarnstufe Orange wegen Schneefall.

In der Region Murcia sieht das Wetter nicht viel anders aus. Filomena hinterlässt weitverbreitete Regenfälle, die bei 600-700 Meter Höhe, am Ende des Tages bei 900-1000 Meter, in Schnee übergehen. Der Wind weht stark aus nördlicher oder nordöstlicher Richtung, mit gelegentlichem starken Sturmböen im Campo de Cartagena. Die Temperatur steigt in der Landeshauptstadt Murcia auf maximal 8 Grad; Lorca 7 Grad, Caravaca de la Cruz 3 Grad. Regen prognostiziert der Wetterdienst auch für Andalusien. An der Costa del Sol und im Valle del Guadalhorce kann dieser örtlich sehr stark ausfallen. Für die Küste werden heftige Sturmböen erwartet. Die Temperaturen steigen: Málaga 15 Grad und Almería 13 Grad.

Sturmtief Filomena bringt Kälte und schlechtes Wetter nach Spanien

Update, 7. Januar: Sturmtief Filomena hat aktuell fast ganz Spanien mit winterlichem Wetter im Griff. Statt den Heiligen Drei Könige, die Corona-bedingt nicht ihre traditionellen Umzüge durch Spaniens Strassen veranstalten konnten, kam Filomena und brachte vielerorts reichlich Schnee, Regen, Kälte, Sturm und Wellen. Die Regenfälle, die am Mittwochnachmittag im Süden begannen, werden sich am heutigen Donnerstag, 7. Januar, bis in den Norden ausdehnen und in weiten Teilen des Landesinneren in Form Schnee übergehen, so der Wetter-Experte Ruben Del Campo, Sprecher des spanischen Wetterdienstes Aemet. Für 16 Gemeinden plus die autonome Stadt Ceuta sind Unwetterwarnungen verhängt worden, zwölf davon wegen Schneefalls. Betroffen sind auch die Provinzen Alicante und Valencia.

Wetter in Spanien: Schnee in Alicante und Valencia, Starkregen in Málaga

Das Sturmtief Filomena bringt seit dem Dreikönigstag reichlich Schnee in das Hinterland der Provinzen Alicante und Valencia. Örtlich werden im Landesinneren bis zu 15 Zentimeter Schnee erwartet. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 und 800 m. Für beide Provinzen gilt Wetter-Warnstufe Orange wegen Schneefall. Auch für morgen Freitag, 8. Januar, halten die Schneefälle im östlichen Landesinneren sowie in der Mitte Spaniens an, während sie am Samstag dann nach Norden ziehen.

Für Starkregen und infolgedessen für Unwetterwarnungen sorgt Sturmtief Filomena unter anderem auch in Cádiz, Ceuta und Malaga, wo zwischen 80 und 100 Liter pro Quadratmeter erwartet werden. Ebenfalls muss mit heftigen Sturmböen und Wellengang an der Costa del Sol und an der Küste Murcias gerechnet werden.

Erstmeldung: Alicante - Auf Spanien rollt bereits das nächste Sturmtief in diesem Winter zu. Nach Sturmtief Bella, das über Weihnachten herum für eisige Kälte, heftige Sturmböen und Schnee sorgte, kommt nun ab dem Dreikönigstag - Mittwoch, 6. Januar - das Tiefdruckgebiet Filomena vom Nordatlantik und bringt ebenfalls klirrende Kälte, Schnee, Regen und Sturm. Zuerst nimmt Filomena Kurs auf die Kanarische Inseln, um dann in den nächsten Tagen über die Iberische Halbinsel sowie die Balearen hinweg zu ziehen. Die Kanarische Inseln müssen ab Mittwoch, dem 6. Januar, mit Sturmböen rechnen, die sich am Donnerstag und Freitag verstärken. Entsprechend kann es dort 4 bis 5 Meter hohe Wellen geben. Dagegen scheint in der Region Valencia aber auch an der Costa Blanca am Mittwoch erst nocheinmal überwiegend die Sonne.

Wetter in Spanien: Sonniger Dreikönigstag an der Costa Blanca - Regenfälle in Andalusien

Das Wetter an der Costa Blanca sowie im Land Valencia wird am Mittwoch, 6. Dezember, den Dreikönigstag, nochmal sonnig. Vom Sturmtief Filomena ist erst einmal noch nichts zu spüren. Allerdings, gegen Ende des Tages könnte es dann zuziehen und zu vereinzelten Niederschlägen kommen. Alicante wird maximal 14 Grad erreichen, Valencia 12 Grad. Im Landesinneren kann es zu Frost kommen. Die Schneefallgrenze liegt bei 900-1.000 Meter. Nicht viel anders sieht es für die Region Murcia aus. Allerdings ist dort gegen Abends mit Schneefällen im Nordwesten und im Altiplano zu rechnen. Hierfür hat der spanische Wetterdienst Aemet eine Unwetterwarnung ab 18 Uhr heraus gegeben. Die Schneefallgrenze liegt bei nur 600-800 Meter. Die Temperatur klettert in der Landeshauptstadt Murcia auf maximal 14 Grad; Lorca 11 Grad, Caravaca de la Cruz 9 Grad.

Spanien im Griff von Polarkälte

In Andalusien, beziehunsgweise in der Provinz Málaga ist das Wetter am Dreikönigstag bewölkt und von Süden nach Norden kann es zu ausgreifenden Regenfällen kommen, die ab dem Abend im äußersten Westen stark und anhaltend sein können. Der Wind weht aus östlicher Richtung. Außerdem sorgt Filomena für starke Sturmböen an der Küste - Costa del Sol - und in den Hochlagen. In der Stadt Málaga steigt die Höchsttemperatur auf etwa 14 Grad. Ähnliches Wetter zeichnet sich für Almería ab. Bewölkter Himmel mit örtlichen Niederschlägen, die sich von Süden nach Norden ausbreiten werden. Die Schneefallgrenze liegt bei 700-1.200 Meter. Wind aus östlicher Richtungen, der im Laufe des Tages besonders an der Küste heftiger wird. Auch in der Stadt Almería wird das Thermometer tagsüber nicht die 14 Grad überschreiten.

Wetter in Spanien: Überwiegend schlechtes Wetter bis Sonntag

Das Wetter in Spanien bleibt ab dem Dreikönigstag bis voraussichtlich Sonntag, 10. Januar überwiegend unbeständig und schlecht. Bis dahin wird das Sturmtief Filomena weite Teile der Iberischen Halbinsel in ihrem Kälte-Griff genommen haben, gegen Wochende voraussichtlich vor allem den südlichen Teil wie Andalusien sowie den Mittelmeerraum inklusive der Costa Blanca. Mit Niederschlägen muss weiterhin gerechnet werden. Im Süden Andalusiens, in der Straße von Gibraltar, im Nordosten Spaniens und in Kantabrien können diese örtlich sogar stark und anhaltend ausfallen, wobei in höheren Lagen die Regenfälle in Schnee übergehen. Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt im westlichen Drittel der Halbinsel und der südlichen Levante.

Rubriklistenbild: © Stefan Wieczorek

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