Zeit für die Verstorbenen

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An Allerheiligen wird zwar eigentlich der Heiligen gedacht, viele Angehörige nehmen den Tag aber zum Anlass, dem Friedhof einen Besuch abzustatten. Foto: Ángel García

Alicante – red. Brennende Kerzen auf den Gräbern und ein Friedhofsbesuch, das gehört für viele zu Allerheiligen. Der November ist der Monat, in dem der Verstorbenen gedacht wird. Eigentlich aber geht es, wie der Name schon sagt, am 1. November um die Heiligen, erst am Tag darauf, zu Allerseelen, werden die Seelen der Verstorbenen vergegenwärtigt. Die evangelische Kirche tut dies am Ewigkeits- oder auch Totensonntag, am letzten Sonntag vor dem ersten Advent. In Deutschland kommt noch der Volkstrauertag hinzu, der an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft erinnern soll. Auch der evangelische Buß- und Bettag, der die Bevölkerung zu Umkehr und Gebet aufrufen soll, fällt in den November.
Seit Bestehen der Menschheit existieren Zeremonien zur Beisetzung und zum Gedenken an die Verstorbenen. Mit dieser Ehrung können die Hinterbliebenen Abschied nehmen, was ihnen hilft, ihren Weg weiterzugehen. Schließlich besteht jedes menschliche Dasein aus Bindungen zu Mitmenschen, zu Angehörigen, Freunden und Vertrauten, die diesen Verlust als schmerzhaft empfinden.

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