Eine Spritze und eine Kanüle vor dem Modell eines Coronavirus.
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Das Jahr 2020 stand ganz im Zeichen von Corona, auch in Spanien.

So war das Corona-Jahr

2020 in Spanien: Jahresrückblick für Costa Blanca, Cálida und del Sol

  • vonJudith Finsterbusch
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2020 war in jeder Hinsicht ein noch nie da gewesenes Jahr, auch in Spanien. Die Corona-Pandemie hatte die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol fest im Griff. Doch der Jahresrückblick hat auch gute Nachrichten parat.

Januar 2020 in Spanien: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

  • Freie Fahrt: Die Autobahn AP-7 ist ab dem 1. Januar zwischen Tarragona und Alicante mautfrei.
  • Tragischer Weihnachtsurlaub: Die Ermittlungen im Fall der drei Ertrunkenen im Pool des Club La Costa in Mijas an der Costa del Sol laufen weiter.
  • Endlich ein richtiger Präsident: Nach 255 Tagen als geschäftsführender Regierungschef wird Pedro Sánchez am 7. Januar offiziell als Ministerpräsident von Spanien vereidigt. Seine PSOE regiert in Koalition mit dem Linksbündnis Unidas Podemos.
  • Stillstand am Flughafen: Ein Brand auf dem Terminal-Dach legt den Flughafen in Alicante lahm. 62 Flüge fallen aus oder verspäten sich, mindestens 24.000 Passagiere sind betroffen.
  • Rallye statt Formel 1: Pilot Fernando Alonso gibt bei der Rallye Dakar sein Debüt. Sie findet erstmals in Saudi-Arabien statt.
  • Wer ist der Mörder? Zwölf Jahre nach dem Mord an Alejandro Ponsoda, Ex-Bürgermeister von Polop an der Costa Blanca, beginnt der Prozess um Korruption, ein Bordell und tschechische Auftragskiller. Alle Angeklagten sollen später freigesprochen werden.
  • Papiere für Heldentat: Gorgui Lamine, der Senegalese, der einen Spanier in Dénia aus seiner brennenden Wohnung rettete, bekommt eine Aufenthaltsgenehmigung.
In Tarragona explodiert ein Chemiewerk und fordert mehrere Todsopfer.
  • Dramatischer Unfall: Bei einer Explosion in einem Chemiewerk bei Tarragona werden acht Mitarbeiter verletzt, drei sterben. Ein Mann wird drei Kilometer vom Werk entfernt von einem tonnenschweren Teil in seiner Wohnung erschlagen.
  • Polizisten auf der Anklagebank: Der Prozess gegen die katalanische Polizei wegen Untätigkeit während des Unabhängigkeits-Referendums im Oktober 2017 beginnt.
  • Jetzt ist es offiziell: Das Oktoberfest des CCC zieht nach über 30 Jahren von Calpe nach La Nucía.
  • 14 Jahre danach: Der Prozess um das Metro-Unglück 2006 in Valencia endet mit Haftstrafen auf Bewährung für vier der fünf angeklagten FGV-Führungskräfte.
  • Rekorde brechen: Die Tourismusmesse Fitur in Madrid begrüßt 255.000 Besucher.
  • Und jetzt? Großbritannien tritt aus der EU aus. In Spanien wirft der Brexit unter anderem Fragen bezüglich Gibraltar auf

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Sturmtief Gloria hinterließ in Jávea verwüstete Restaurants und Geschäfte.
  • Sturmtief mit Zerstörungswut: Sturm Gloria fegt mit weit über 100 Stundenkilometern über die Costa Blanca und anschließend durch Katalonien und über die Balearen. 14 Menschen sterben, Rekord-Wellen zerstören Strände, Promenaden und Ladenlokale unter anderem in Dénia, Jávea, Benissa, Benitachell und Calpe.
  • Goyas für Almodóvar: Das Drama „Leid und Herrlichkeit“ der Filmlegende Pedro Almodóvar gewinnt sieben Mal den wichtigsten spanischen Filmpreis, Goya. Der Streifen mit Antonio Banderas in der Hauptrolle war auch für den Oscar nominiert.

Februar 2020 in Spanien: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

  • Erster Corona-Fall: Ein deutscher Urlauber auf La Gomera ist der erste Covid-Patient, den Spanien registriert.
  • Mord schockt Moraira: Ein Niederländer tötet seine Lebensgefährtin und entsorgt die Leiche in einem Müllcontainer.
  • Deutsche Filmwoche: In Málaga laufen Filme in Orginalversion mit spanischen Untertiteln.
  • Unter Verdacht: Calpes Ex-Bürgermeister Luis Serna ist wegen Besitzes und Verbreitung von kinderpornografischem Material angeklagt.
  • Erste Runde: Das erste Treffen zwischen der spanischen und der katalanischen Regierung findet statt. Man will sich nun jeden Monat treffen.
  • Bauern reicht’s: In ganz Spanien demonstrieren Landwirte gegen die niedrigen Erzeugerpreise. Die Bauern blockieren mit Treckern ganze Straßen und sogar Autobahnen – etwa bei Monforte. Madrid kündigt ein Gesetz zur Regulierung der Lebensmittelpreise an.
  • Es geht los: Corona erreicht nach den Kanaren auch das spanische Festland, 15 Fälle sind Ende Februar gemeldet.

März 2020: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

  • Nur ein „Ja“ ist ein „Ja“: Das Kabinett verabschiedet den Gesetzesentwurf zur sexuellen Freiheit.
  • Großveranstaltung bei Gefahr: Am Weltfrauentag am 8. März machen sich in Madrid 120.000 Menschen für Gleichberechtigung stark. Kurz darauf wird Corona zur Pandemie erklärt.
  • Crash an der Börse, Leerkäufe im Supermarkt: Am Schwarzen Montag, 9. März, bricht der Ibex um 7,38 Prozent auf 7.757,5 Punkte ein. Hamsterkäufer leeren die Regale der Geschäfte.
Felipe VI. verzichtet auf das Erbe seines Vaters.
  • Lieber ohne Papa: König Felipe VI. verzichtet auf das Erbe des Altkönigs Juan Carlos.
  • Coronavirus bringt die Apokalypse: Die Grenzen schließen, Millionen müssen in Kurzarbeit, die Wirtschaft bricht ein, Bildung, Kultur und Sport machen dicht. Ein Hilfsprogramm soll den Absturz abfangen.
  • Kulturelles Highlight: Die 23. Ausgabe des Filmfestivals von Málaga zeigt mehr als 200 Filme aus 72 Ländern in zehn Tagen.
  • Auch König Fußball betroffen: Valencia und Atalanta Bergamo bestreiten das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League im Mestalla-Stadion vor leeren Rängen. Das Hinspiel brachte dem Club eine 4:1-Schlappe ein und dem Land Coronavirus-Infektionen, die Fans aus Bergamo einschleppten.
  • Stimme der Pandemie: Virologe Fernando Simón, Chef des Zentrums für sanitäre Notfälle, übernimmt das Management der Corona-Krise.
  • Im Corona-Notstand: Die Regierung übernimmt am 14. März die Zentralgewalt und schränkt die Bewegungs- und Versammlungsfreiheit ein. Ein Ausgehverbot tritt in Kraft.
  • Spezialeinheit für Notfälle: Die UME rückt aus, um Flughäfen, Bahnhöfe und öffentliche Plätze zu desinfizieren. Die Soldaten richten Feldlazarette wie das auf dem Madrider Messegelände Ifema ein und bergen zurückgelassene Bewohner und Tote in Seniorenresidenzen.
  • Hommage am Balkon: Abends trifft sich Spanien am Balkon und applaudiert Ärzten und Pflegern, die Covid-19-Patienten versorgen.
  • Land unter: Heftiger Regen sorgt am 24. März für Überschwemmungen am Mar Menor. Los Alcazáres steht unter Wasser.
  • Krankenhäuser vor Kollaps: Am 31. März müssen 5.900 Patienten mit Covid-19 auf den Intensivstationen behandelt werden, in Madrid benötigen doppelt so viele Patienten eine Behandlung in der UCI wie es Plätze gibt.
Die Intensivstationen vieler Krankenhäuser geraten an ihre Belastungsgrenze.
  • Winterschlaf bis Ostern: Ministerpräsident Pedro Sánchez verhängt am 30. März den kompletten Lockdown mit den härtesten Auflagen Europas. Die Wirtschaft wird heruntergefahren, das Land steht still.

April 2020: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

  • Der schwärzeste Tag: Vom 1. auf den 2. April sterben 950 Menschen mit Covid-19, 9.122 infizieren sich. Corona hat in einem Monat 10.003 Menschenleben gefordert.
  • Das Leben geht weiter: Clara Pastor aus Pego bringt die Zwillinge Berta und Carla gesund im Krankenhaus von Dénia an der Costa Blanca zur Welt.
  • Die Kurve flacht ab: Ende April ist Spanien über den ersten Berg der Coronavirus-Pandemie.
  • Jetzt mit Maske: Die Regierung legt den Höchstpreis für Atemschutzmasken auf 0,96 Euro fest.
  • Semana Santa am Bildschirm: In Málaga bieten die 40 Bruderschaften ihr Osterprogramm im Internet.
  • Koste es, was es wolle: Die EU nimmt 240 Milliarden Euro in die Hand, um Corona zu überwinden.
  • Trauer um Todesopfer: Eine große Trauerschleife an der Puerta de Alcalá in Madrid erinnert an die fast 24.000 Corona-Toten. Die Puerta de Alcalá ist ein Wahrzeichen der Hauptstadt, ähnlich dem Brandenburger Tor in Berlin.
  • Abschied von Josef-Heinrich Weiske: Der frühere Journalist, Stadtrat von Rojales im Süden der Costa Blanca und Gründer der Residentenpartei Grip stirbt im Alter von 84 Jahren.
  • Trennwände und Kameras: In Málaga bereiten sich Restaurantbesitzer auf die Wiedereröffnung ihrer Lokale vor. Bis jetzt ist jedoch kein Termin bekannt.

Mai 2020: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

  • Etappensieg: Das Nothospital am Madrider Messegelände schließt nach 41 Tagen, in denen 4.000 Covid-Patienten behandelt wurden.
  • Auf dem Weg in die neue Normalität: Weite Teile Spaniens treten in die erste Phase des Deeskalationsplans ein. Geschäfte öffnen wieder und die Bevölkerung kann zu bestimmten Zeiten im Wohnort spazieren gehen und Sport treiben.
  • Notarzt in Not: Nach sechs Wochen Krankenhaus besiegt Rafael Andarias Covid-19. Der 64-jährige Notarzt aus Jávea an der Costa Blanca wird vom Rettungsdienst nach Hause begleitet und mit Applaus begrüßt.
  • Flora und Fauna erobern ihre Lebensräume zurück: Seit 150 Jahren wird erstmals ein Braunbär im Süden Galiciens gesichtet.
  • Armes Land: Immer mehr Menschen stehen Schlange vor Hilfswerken. Rotes Kreuz, Kirche und viele private Initiativen lindern die Corona-Not.
Die „Umarmung“ von Juan Genovés symbolisiert den Aufbruch in die Demokratie.
  • Eine Umarmung für die Ewigkeit: Der valencianische Künstler Juan Genovés stirbt am 15. Mai. Mit dem Werk „El Abrazo“ bannte er den Geist der Transición auf die Leinwand.
  • Autokorsos gegen Sánchez: Die rechtspopulistische Partei Vox mobilisiert Proteste gegen die Regierung und das Notstandsdekret. In Madrid folgen 15.000 Menschen dem Aufruf, im Rest des Landes ist die Teilnahme eher bescheiden.
  • Grüne Zukunft: Das Kabinett bringt das Gesetz zum Klimaschutz auf den Weg, das den „grünen Wiederaufbau“ ermöglichen, die Klimawende einleiten und ein neues Wirtschaftsmodell etablieren soll.
  • Nissan macht zu: Der Automobilkonzern kündigt die Stilllegung des Werks in Barcelona an. 3.000 direkte Arbeitsplätze fallen weg.
  • Stütze in der Not: Die Regierung beschließt das Grundeinkommen. Wer über weniger als 200 Euro verfügt, kann das IMV in Höhe von 450 Euro beantragen.

Juni 2020: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

  • Vorrücken in zwei Geschwindigkeiten. Die Phase drei des Deeskalationsplans startet, in der Bürger sich in ihrer Provinz bewegen können. An diesem 1. Juni wird kein Todesfall mit Covid-19 erfasst.
  • Köpferollen in der Guardia Civil: Innenminister Fernando Grande-Marlaska entlässt den Chef der Kriminalpolizei in Madrid aufgrund kritischer Polizeiberichte.
  • Rosa Wunder in der blauen Lagune: Rund 600 Flamingo-Küken schlüpfen in Torrevieja. Es ist das erste Mal seit 37 Jahren, dass sich Flamingopaare in Torreviejas Salzseen ungestört genug fühlen, um Nachwuchs aufzuziehen.
An der blauen Lagune von La Mata in Torrevieja fanden die Flamingos beste Brutbedingungen vor.
  • Malle, wir kommen: 11.000 deutsche Urlauber dürfen vor der Grenzöffnung nach Mallorca reisen.
  • Steuer auf Plastik: Das Gesetz für Reststoffe sieht ab 2021 eine Besteuerung auf Einwegplastik vor.
  • 100 Tage Notstand reichen: Die Regierung verabschiedet das Dekret für die „neue“ Normalität und überträgt den Regionen die Verantwortung in Sachen Corona. Ab 21. Juni stehen die Grenzen offen.
  • Kolumbus bleibt: Bürgermeisterin Ada Colau schützt die Ikone Barcelonas gegen Forderungen der Revisionisten, die die Statue im Zuge der Anti-Rassismus-Proteste vom Sockel stoßen wollen.

Juli 2020: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

  • Noch mehr Reisefreiheit: Spanien nimmt zum 1. Juli den Reiseverkehr mit EU-Staaten wieder auf, in denen die Corona-Pandemie unter Kontrolle ist.
  • Schwarze Flaggen: Die „Auszeichnung“ von Ecologistas en Acción geht an verschmutzte Strände in Alicante, Guardamar und am Mar Menor.
  • Kurzarbeit läuft weiter: Die Regierung beschließt, die ERTEs bis nach dem Sommer zu verlängern.
  • Neue Corona-Ausbrüche: Ein Immigrantenheim in Málaga meldet 103 Infizierte.
  • Zuschlag für Apad: Tierschutzverein sichert sich nach langem Hin und Her die Leitung von Dénias Tierheim.
  • Ausgeballert auf Mallorca: Die balearische Regionalregierung macht nach wilden Feiern ohne Maske die Partymeile Ballermann dicht.
  • Durch Leichtsinn: Hobbygärtner löst beim Verbrennen von Grünabfällen bei Monóvar einen Waldbrand aus. 140 Hektar sind betroffen.
  • Nach Verhandlungsmarathon: Spanien sichert sich 140 Milliarden Euro aus dem Corona-Wiederaufbauprogramm der EU.
  • Meister ohne Zuschauer: Real Madrid gewinnt vor leeren Rängen die Corona-Liga.
  • Nur mit Mundschutz: Die Region Valencia führt zum 18. Juli die allgemeine Maskenpflicht ein. Jetzt muss drinnen wie draußen ein geeigneter Mund-Nasenschutz getragen werden.
  • Bad in der Menge: König Felipe VI. und Letizia statten Benidorm einen Besuch ab, um ihre Solidarität mit dem gebeutelten Tourismussektor zu bekunden.
  • Dolchstoß für Tourismus: Großbritannien ordnet 14-tägige Quarantäne für Spanien-Rückkehrer an, die Infektionszahlen steigen wieder.

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August 2020: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

  • Gegen wilde Deponien: Andalusiens Landesregierung will die illegale Müllhalde in Nerja versiegeln. Sie lobt sich selbst als Anstifter einer „Grünen Revolution“.
  • Wo ist Juan Carlos? Spaniens Altkönig hat sich abgesetzt - die Justizermittlungen wegen einer Schmiergeldaffäre wurden dem Monarchen offenbar zu heikel. Über Juan Carlos Aufenthaltsort herrscht zunächst Unklarheit.
  • Vall de Gallinera brennt: Beim schwersten Waldbrand des Sommers in der Provinz Alicante werden am 8. und 9. August rund 180 Hektar Baumbestand zerstört. Am selben Tag bricht ein Feuer in Castell de Castells aus. Dort muss der Bauernhof eines niederländischen Paars evakuiert werden.
  • Melonenernte bei 44 Grad: Erntehelfer aus Nicaragua stirbt in Lorca an einem Hitzschlag. Der Vorfall macht auf die prekären Zustände der Feldarbeiter aufmerksam.
  • Horror-Unfall auf N-332: Beim Zusammenstoß zwischen einem Wohnmobil und einem Pkw kommen bei El Campello ein 75-jähriger Niederländer und ein 19-jähriger Spanier ums Leben. Drei Personen werden schwer verletzt.
  • Geburtstag mit Covid: Schauspieler Antonio Banderas muss seinen 60. Geburtstag in Quarantäne verbringen.
Der Hollywood-Schauspieler Antonio Banderas aus Málaga wird am 10. August 60 Jahre alt.
  • Infektionszahlen steigen zu stark: Deutschland verhängt Reisewarnung für ganz Spanien.
  • Geheimnis gelüftet: Altkönig Juan Carlos befindet sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
  • Gerechtigkeit für Timple: Zu Tode gequälter Hund löst in ganz Spanien Proteste von Tierschützern aus.
  • Flammeninferno in Huelva: Vier Tage und Nächte tobt ein Waldbrand bei Almonaster la Real. 3.100 Menschen müssen in Sicherheit gebracht werden, rund 10.000 Hektar Land werden zerstört.

September 2020: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

Der Schulstart in Spanien steht im Zeichen des Coronavirus. Schon jetzt stehen vier Klassen in Málaga unter Quarantäne.
  • Wiederaufbau des Laguna Village: Einkaufszentrum in Estepona soll nach Brand im April 2021 erneut öffnen.
  • Stille Post: Corona macht Correos mürbe. Die Bürger aus Gran Alacant klagen über Wartezeiten bei Post.
  • Danke fürs Leben: Ein 25-Jähriger aus Garrucha springt dem Covid-Tod von Schippe. Er musste künstlich beatmet werden.
  • Vier auf einer Station: Chefarzt der Clínica Benidorm im Interview über Covid-19 und die Gesundheitsversorgung an der Costa Blanca.
  • Exodus der Polizei: Die Guardia Civil findet einfach kein Personal für Callosa und Umgebung. Die Vega Baja muss dringend Personal aufstocken.
  • Wo man Tradition mit Füßen tritt: Das Weingut Maserof hält trotz Covid am Weintreten fest.
  • Markt neben Therme: Ausgrabungen in Albir fördern Reste einer antiken Handelszone neben den Bädern zutage.
  • Spaniens Corona-Warnapp: Nachdem andere Länder wie Deutschland bereits vor Monaten ihre Corona-Apps präsentiert haben, bringt Spanien nun die App „Radar Covid“ auf den Markt. Sie soll helfen, Kontaktpersonen aufzuspüren.
Mithilfe der Corona-Warn-App Radar Covid will Spanien die Ausbreitung des Coronavirus verfolgen und unterbinden.jpg

Oktober 2020: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

  • Läden in der Klemme: Die Pandemie hat das Shoppen in seinen Grundfesten erschüttert. Das trifft sogar Moderiesen wie Zara.
  • Tat ohne Täter: Alle 34 Angeklagten im Skandal um den Börsengang der Großbank Bankia, darunter auch Ex-Finanzminister Rodrigo Rato, werden freigesprochen.
  • Erte oder Tod: Benidormer Unternehmer fordern eine Verlängerung der Kurzarbeit bis Ostern.
  • Geteiltes Land: Spanien hat Madrid dichtgemacht. Die Stadt steht wegen der hohen Corona-Gefahr für 14 Tage unter Quarantäne.
  • Rätsel um Orcas: Schwertwal-Angriffe auf Segelboote erstaunen Forscher in Spanien.
  • Mordfall in Münster: Verdächtiger tauchte wohl in Calp und Dénia unter – Sendung „Aktenzeichen XY“ sucht Hinweise.
  • Beim Absturz eines Motorseglers am Sportflughafen in Vélez-Málaga stirbt der Pilot, der Co-Pilot wird schwer verletzt.
  • Rascher Anstieg: Die Corona-Infektionen steigen im Norden von Spanien stark an. Ganz Navarra steht unter Quarantäne, Städte wie Salamanca oder Burgos werden abgeriegelt.
  • Neonazis in Pego: Bei einem lokalen Fußballspiel kommt es zum Eklat. Demo und Ausschreitungen nach Provokation durch Ultras aus Gandía.
  • Der schottische Schauspieler Sean Connery stirbt 90-jährig. Der „beste James Bond aller Zeiten“ lebte mit seiner Frau zwei Jahrzehnte in einer Villa in Marbella an der Costa del Sol.
„James Bond“-Darsteller Sean Connery ist im Alter von 90 Jahren gestorben.
  • An der Plaza de la Merced in Málaga ausgegrabene römische Ruinen stellen das Projekt zum Bau eines Kulturhauses in Frage.

November 2020: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

  • Die „zweite Corona-Welle“ hat Spanien mit Werten wie im Frühjahr – und teils darüber – fest im Griff. In Andalusien und Murcia werden die Gemeinden abgeriegelt. Wieder sterben täglich hunderte Menschen wegen Covid-19.
  • Die Zentralregierung will gesetzlich gegen „Fake News“ vorgehen. Doch der Entwurf ist so gefasst, dass er auch als „Allzweckwaffe“ gegen die Meinungsfreiheit eingesetzt werden könnte, meinen Kritiker von Links wie Rechts.
  • Ab 2021 gelten verschärfte Verkehrsregeln: Tempo 30 wird innerorts zum Quasi-Standard, Handy am Steuer besonders teuer und endlich soll es einheitliche Regeln für E-Scooter geben.
  • Die deutsche Fußballnationalmannschaft blamiert sich gegen die Spanier in der Nations League mit einer 0:6-Rekordpleite.
  • Zum Tag des Kampfes gegen Gewalt an Frauen gehen viele – teils auch provokante – Aktionen gegen die gesellschaftliche Schande an.
  • Die andalusische Regierung beschließt ein mit 667 Millionen Euro dotiertes Hilfspaket für Selbstständige und kleine Unternehmen.
  • Der Airport Alicante-Elche trägt künftig den Namen „Miguel Hernández“ zu Ehren eines der prägendsten spanischen Dichter des 20. Jahrhunderts.
  • Geteiltes La Manga: Die Abriegelung führt auf der Landzunge am Mar Menor zu Problemen.
  • Die zweite Corona-Welle in Spanien ebbt langsam ab, es gibt Hoffnung auf „entspannte“ Weihnachten und eine baldige Impfung.

Dezember 2020: Jahresrückblick für die Costa Blanca, Costa Cálida und Costa del Sol

Die Migrationskrise auf den Kanaren sorgt für eine hitzige Debatte, vor allem als bekannt wird, dass hunderte Flüchtlinge auf das spanische Festland gelangten.

Kanaren in Not: Statt Urlauber Migranten-Flut - Clash im Regenbogenland
  • Die Bildungsreform „Ley Celaá“ wird zur ideologischen Grabenschlacht. Das Gesetz will die Chancengerechtigkeit erhöhen, die Rechte sieht darin aber einen Versuch, Eltern die Wahlfreiheit zu nehmen.
  • Im Gürtel“-Prozess um den Papstbesuch in Valencia 2006 fasst PP-Finanzier Francisco Correa 13 Jahre Gefängnis ab.
  • Auch Spanien trauert um Diego Armando Maradona, der 60-jährig in Argentinien stirbt. Er spielte beim FC Barcelona und FC Sevilla.
  • Spaniens Ex-König Juan Carlos I will sich – vom Exil in Abu Dhabi aus – durch Nachzahlung aus der juristischen Schusslinie rund um vermutetes Schwarzgeld nehmen.
  • Zentralregierung und Regionen feilschen um die Weihnachtsregeln, eine Aufhebung der innerspanischen Reisebeschränkungen kommt ins Spiel, wackelt aber durch den erneuten Anstieg der Fallzahlen wieder. „Bleiben Sie zu Hause!“ lautet das Mantra des Gesundheitsministers.

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